Vereinszeitung August 1999
Liebe Schachfreunde,
mit Volldampf geht es in die neue Saison! Nach den Höhenflügen der letzten Saison müssen unsere Mannschaften in den kommenden Monaten beweisen, was in ihnen steckt und daß sie zu Recht in den jeweiligen Klassen spielen, bzw. wahre Aufstiegskandidaten sind. Dieser "informative" Zeitung enthält für Sie:
- Informationen für unsere Jugendlichen,
- Kurzmeldungen von Vorstands und Bezirk,
- Die Einladung zur Siegerehrung der Brackweder Stadtmeisterschaft 1999,
- Die Einladung zur (Millenium-) Vereinsmeisterschaft 1999/2000.
Einen guten Start in die neue Saison und viele spannende Partien wünscht J.P.
Informationen für unsere Jugendlichen
von Dirk Husemann
Liebe Schachfreunde, nicht nur für die Senioren beginnt die neue Saison, auch die Jugendlichen unseres Vereins können ab September wieder ihr Können bei Vergleichen gegen Jugendliche anderer Vereine unter Beweis stellen. In dieser Saison nehmen erstmals drei Mannschaften unseres Vereins am Spielbetrieb teil. Wir starten in drei Altersklassen:
Die U20 (Achtermannschaft) ist als Nachrücker so gerade noch aufgestiegen und darf in dieser Saison erstmals nach jahrelanger Abstinenz wieder in der OWL-Jugendliga spielen. Als Stammspieler wurden Johannes Orth, Janko Winterling, Viktor Brenitsch, Max Willenberg, Matthias Stephan, Sebastian Tacke, Lukas Lux und Katja Milewski aufgestellt. In Anbetracht der starken Gegnerschaft kann hier nur der Klassenerhalt das Ziel sein.
Die Termine:
11.09.1999 Lippstadt - Brackwede 06.11.1999 Brackwede - Elsen 11.12.1999 Minden - Brackwede 08.01.2000 Enger/Spenge II - Brackwede 29.01.2000 Brackwede - Heepen 19.02.2000 Enger/Spenge I - Brackwede 11.03.2000 Brackwede - Delbrück
Die U16 (Vierermannschaft) befindet sich im Neuaufbau, nachdem zwei der ersten drei Bretter des letzten Jahres mittlerweile zu alt sind. Hier spielen wir in der Verbandsklasse Süd. Als Stammspieler sind hier Max Willenberg, Robert und Axel Krieg, Daniel May, Dennis Rabeneick und Tim Kamphausen gemeldet. Hier geht es für alle zunächst einmal darum, Erfahrungen zu sammeln und vielleicht wird der eine oder andere Kampf dann auch einmal gewonnen...
Die Termine:
04.09.1999 Brackwede - Möhnesee 18.09.1999 Friedrichsdorf/Senne - Brackwede 23.10.1999 Brackwede - Lippstadt 20.11.1999 Brackwede - Heepen II 18.12.1999 Delbrück II - Brackwede 15.01.2000 Brackwede - Wadersloh/Diestedde 05.02.2000 Heepen III - Brackwede
Erstmalig konnte eine U12 Vierermannschaft gemeldet werden: Hier wird die Meisterschaft in nur einer Gruppe ausgetragen, der Verbandsliga. Als Spieler wurden aufgestellt: Marc Julian Sangel, Christian Kumor, Florian Pfeiffer und Derk Kamphausen. Auch hier geht es primär darum, Erfahrungen zu sammeln; mit etwas Glück kann vielleicht auch ein Mannschaftskampf gewonnen werden. Da hier nur Stundenpartien gespielt werden, finden Doppelrunden statt.
Die Termine:
25.09.1999 spielfrei 30.10.1999 Friedrichsdorf-Senne I - Brackwede; Brackwede - Friedrichsdorf-Senne II (in Friedrichsdorf) 27.11.1999 Brackwede - Kirchlengern; Oetinghausen - Brackwede (in Brackwede) 04.12.1999 Enger-Spenge - Brackwede; Brackwede - Halle (in Enger-Spenge) 22.01.2000 Endrunde
Gerne sind alle Vereinsmitglieder als Zuschauer eingeladen, die Jugendlichen bei den Heimkämpfen zu unterstützen. Spielbeginn ist jeweils am Samstag um 15:00. Mittlerweile konnte für die Jugend ein neues Spiellokal gefunden werden: Ab sofort spielen wir im Jugendverkehrsgarten an der Sauerlandstraße, die Einfahrt liegt etwas versteckt zwischen den Häusern mit den Nummern 56 und 58. Ich würde mich freuen, zu unseren Heimkämpfen auch andere Vereinsmitglieder als Zuschauer begrüßen zu können!
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Kurzmeldungendes Vorstandes und aus dem Bezirk
- Gerhard Hochmann wurde mit sofortiger Wirkung vom Vorstand als kommissarischer Kassierer eingesetzt. Er übernimmt das Amt von Norbert Wolf, der aus beruflichen Gründen in den Süden der Republik zieht.
- Schachfreunde, die an auswärtigen Turnieren Interesse haben, können Informationsmaterial dazu bei unserem Spielleiter Gunther Stephan erhalten.
- Unsere Homepage wurde von Johannes Orth "upgedated", was soviel heißt, wie auf den neuesten (oder einen noch attraktiveren!?) Stand gebracht. Ein Besuch lohnt sich. Adresse: siehe oben im Titel.
- Die Einladung zur Bezirkseinzelmeisterschaft ist eingetroffen. Gespielt wird in Gütersloh, 5 Runden vom 03.09.99 - 05.09.99. Informationen hält Jens Placke bereit.
Einladung zur Siegerehrung der Brackweder Stadtmeisterschaft 1999
Am 16. September, 19:30 Uhr wird der Brackweder Bezirksvorsteher Herr Baumotte die Siegerehrung vornehmen, alle Turnierteilnehmer und Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen, um dieser Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu verleihen.
Im Anschluß an die Siegerehrung wird gegen 20:00 Uhr traditionell die offene Brackweder Blitzmeisterschaft ausgetragen. Auch hierzu sind alle Schachfreunde herzlich eingeladen.
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Die Einladung zur (Millenium-) Vereinsmeisterschaft 1999/2000
Alle Vereinsmitglieder sind herzlich zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft eingeladen.
Die erste Runde soll am 26.08.1999 um 19:00 beginnen. Anmeldungen bitte bis zum 26.08., 18:59 Uhr an Spielleiter Gunther Stephan.
Es wird nach der gültigen Turnierordnung gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 2 Stunden für 40 Züge und 1 Stunde für den Rest der Partie. Der Rundenbeginn wird dieses Jahr auf 19:00 Uhr vorverlegt, damit lange Partien nicht (zu) kurze Nächte bedeuten. Natürlich kann in Absprache der Partiebeginn verschoben werden.
Spielleiter Gunther Stephan wird den Rundenplan nach der ersten Runde ausarbeiten und allen Teilnehmern zukommen lassen.
An den Rundenterminen herrscht im Turniersaal Rauchverbot!
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Vereinszeitung Oktober 1999
Liebe Schachfreunde,
einen Schicksalsschlag ereilte unseren Schachklub in den letzten Wochen: Unser 1. Vorsitzender Werner Erpel ist beim Turnier in Senden mit Herzproblemen zusammengebrochen. Er liegt zur Zeit noch im Krankenhaus. Wir wünschen ihm auch auf diesem Wege alles Gute und baldige Genesung. (Anm:Bitte wenden Sie sich bei Fragen an D. Husemann und nicht an Frau Erpel, er kann Ihnen weitere Informationen geben)
Inhalt dieser Zeitung:
- Berichte von unserer ersten Mannschaft,
- Berichte vom Jugendschach,
- Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
- Schachadressen im Internet,
- Ein Turnierbericht aus Senden
Bevor Sie mit dem Lesen beginnen, möchte ich doch nochmal an die "schreibende Zunft" appellieren: Fast alle Beiträge dieser Zeitung stammen von unserem fleißigen Schreiber Dirk Husemann, Ich denke aber, auch andere Mitglieder könnten schnell ein paar Zeilen zu Papier bringen und mir zukommen lassen, damit die Zeitung noch "vielseitiger" (!?) wird: nur Mut! J.P.
Berichte von unserer ersten Mannschaft
von Dirk Husemann
Kantersieg im Auftaktspiel für erste Mannschaft
Im ersten Spiel der neuen Saison konnte unsere neuformierte erste Mannschaft gegen den vermeintlichen Abstiegskonkurrenten Bad Salzuflen groß auftrumpfen und überzeugend mit 6,5-1,5 gewinnen. Nach meiner Meinung stand es in den ersten zwei Stunden zwar nicht so toll, aber dann kippten mehrere Partien zu unseren Gunsten.
Brett 5: Jens Placke stand zunächst etwas passiver. In einer sich anbahnenden verwickelten Stellung stellte der Gegner einfach eine Figur weg und gab auf, womit wir 1-0 in Führung gingen.
Brett 2: Matthias Warmuth steuerte eine verwickelte Stellung an, die zur Abwechslung und eigenen Überraschung seinen Gegner extrem viel Bedenkzeit kostete. Somit gewann Matthias, sonst eher selbst Spezialist für Zeitnotpartien, diesmal durch Zeitüberschreitung seines Gegners und erhöhte unsere Führung auf 2-0.
Brett 3: Stephan Peters stand nach einem Gambit seines Gegners etwas schlechter. Doch dann versuchte sein Gegenüber, ein zeitweiliges Figurenopfer anzubringen, welches nicht funktionierte, weil Stephan die Figur einfach behalten konnte. Unsere Führung betrug damit bereits 3-0.
Brett 4: Ich selbst stand wieder einmal nach der Eröffnung nicht so brillant, da ich bald alle Figuren wieder auf der Grundreihe versammelt hatte, um die gegnerischen Angriffsbemühungen abzuwehren, was mit Glück auch gelang. Mittels einer Zugwiederholung kam es zu einem Remis und unserer 3,5-0,5 Führung.
Brett 8: Helmut Quakernack, der sich in der letzten Saison eigentlich auf Remisen spezialisiert hatte, erreichte eine etwas bessere Stellung, als sein Gegner unmotiviert eine Qualität und später auch noch eine Figur opferte. Helmut fand die sicherste Abwicklung zum Gewinn, indem er seinen Mehrturm für den gegnerischen Freibauern gab, wonach der eigene nicht mehr aufzuhalten war. Bei 4,5-0,5 stand unser Sieg bereits fest.
Brett 6: Johannes Orth sammelte leichte positionelle Vorteile, die sich schließlich in einen Bauerngewinn umwandeln ließen. Johannes behandelte das Endspiel souverän, indem er seinen Bauern wieder hergab, um damit in ein Bauernendspiel abzuwickeln, welches aufgrund eines entfernten Freibauern leicht gewonnen war. Unsere Führung betrug nun 5,5-0,5.
Brett 7: Janko Winterling nahm bereits in der Eröffnung seinem Gegner einen Bauern ab, bald darauf folgten zwei weitere. Dann verlor Janko jedoch etwas den Faden und räumte seinem Gegner Chancen ein. Mit Glück und Geschick konnte Janko die Partie jedoch noch remis halten, was zu einem 6-1 Zwischenstand führte.
Brett 1: Werner Erpel kam in einer Partie mit Rochaden zu entgegengesetzten Flügeln etwas unter Druck, meisterte jedoch alle Klippen souverän und hatte im Endspiel sogar einen Mehrbauern, der bei den verschiedenfarbigen Läufern jedoch nicht zu verwerten war. Das Remis sicherte uns den 6,5-1,5 Gesamtsieg.
Insgesamt war der Sieg sicherlich verdient, wenn allerdings auch nicht in dieser Höhe. Den Mannschaftsführer erfreute die gute Moral der Truppe, die sich auch darin zeigte, daß die Mannschaft bereits um 9:50 Uhr komplett beim Heimspiel anwesend war! Das macht Mut für die schwereren Aufgaben, die uns noch erwarten werden.
Erste Mannschaft völlig von der Rolle
Beim Auswärtsspiel in Möhnesee zeigte sich unsere erste Mannschaft in einem desolaten Zustand: an den ersten vier Brettern lief wenig bis gar nichts zusammen. Gleich in mehreren Partien wurden ganze Figuren eingepatzt.
Im Einzelnen sah es wie folgt aus:
Brett 5: Johannes Orth hatte es am leichtesten: Sein Gegner erschien erst gar nicht. Immerhin gingen wir durch den kampflosen Sieg mit 1-0 in Führung.
Brett 4: Jens Placke schien gerade eine interessante Stellung zu haben, als er die falsche Variante wählte und dabei eine Figur verlor, ebenso wie die Partie; Zwischenstand: 1-1.
Brett 3: ich selbst hatte mich gerade etwas befreit, als ich einfach eine Figur einstellte und somit für die 2-1 Führung von Möhnesee sorgte.
Brett 7: Bernd Fischer spielte die schönste Partie des Tages: Nach Rochaden zu entgegengesetzten Flügeln opferte er beide Türme, um dann ein Matt zu erzwingen, beim Zwischenstand von 2-2 keimte kurzfristig nochmals Hoffnung auf. (Die kommentierte Partie können Sie bei den Partien nachspielen. J.P.)
Brett 8: Heinz Lorenzmeier stellte in der Eröffnung einen Bauern ein, gewann diesen allerdings durch präzises Druckspiel zurück. In einem Doppelturmendspiel bot sein Gegner Remis an, welches Heinz akzeptierte, wodurch es 2,5-2,5 stand.
Brett 1: Matthias Warmuth hatte eine unklare Stellung, die sich bei eigener Zeitnot verschlechterte. Er übersah einen Qualitätsgewinn des Gegners, womit Möhnesee mit 3,5-2,5 führte.
Brett 6: Janko Winterling stand etwas unter Druck. Sein Gegner opferte vorübergehend die Qualität, wodurch er einen Bauern gewann. Nach Jankos Turmeinsteller war die Partie allerdings sofort entschieden, ebenso wie der Mannschaftskampf.
Brett 2: Stephan Peters schien im Mittelspiel ans Ruder zu kommen, mußte seine Figuren dann aber doch wieder passiver postieren. In gegnerischer Zeitnot verlor Stephan einen Bauern. Sein Gegner stellte danach eine Qualität ein, hatte jedoch mittlerweile so starke Freibauern, das nichts mehr zu machen war. Der Endstand: 5,5-2,5 für Möhnesee.
In den nächsten Kämpfen müssen sich insbesondere wohl die ersten Bretter etwas mehr zusammenreißen, sonst wird es doch arg schwer mit dem erhofften Klassenerhalt.
Von Dirk Husemann
Janko Winterling gewinnt Verbands-Schnellschachmeisterschaft
Mit einem Paukenschlag begann die neue Saison, wenngleich das Turnier eigentlich noch in die alte Saison gehörte. Mangels Termine konnte erst am letzten Augustwochenende der OWL-Pokal in Halle ausgetragen werden.
Die Teilnahme war sehr spärlich: In der U18 traten lediglich sechs Teilnehmer an, in der U14 gar nur vier. Somit stellte unser Schachklub mit den drei Spielern Sebastian Tacke, Max Willenberg und Janko Winterling in der U18 gleich die Hälfte der Teilnehmer. Gespielt wurde ein Rundenturnier mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie.
Zum Turnierverlauf:
Sebastian Tacke übersah in der ersten Runde eine Springergabel, die eine Qualität und schließlich auch die Partie kostete. In der zweiten Partie konnte er sich gegen seinen Vereinskamerad Max durchsetzen, als dieser einen Zwischenzug ausließ. In der dritten Runde verlor er ziemlich klar gegen den nächsten Brackweder, Janko. Sein Gegner stellte in der vierten Partie alles ein, so daß Sebastian zu einem leichtem Sieg kam. Zum Abschluß lief Sebastian in einen Abzug und verlor somit klar. Insgesamt 2 Punkte und der 5. Platz, da wäre etwas mehr drin gewesen.
Max Willenberg startete mit einem Remis gegen Janko. Obwohl Janko lange Zeit überlegen stand, hätte Max zum Schluß auch noch gewinnen können, doch das Bauernendspiel endete schließlich remis. In den nächsten beiden Runden bekam Max kein Bein an den Boden und verlor zweimal. Dafür konnte Max in der vierten Runde den bis dahin Führenden in Bauernendspiel überlisten und gewinnen. In der 5. Runde legte Max noch einmal nach, so daß er mit 2,5 Zählern auf dem 4. Platz landete. Auch hier wäre sicherlich mehr drin gewesen.
Janko Winterling spielte zum Auftakt nur remis gegen Max. Es folgten zwei relativ leichte Siege, wobei Janko allerdings die eine oder andere klarere Gewinnvariante ausließ. In der vierten Runde stand er gegen den Mitkonkurrenten Raphael Kruse (Enger/Spenge) leicht schlechter, doch schließlich wurde ein Remis vereinbart. In der letzten Runde mußte Janko gewinnen, um einen Stichkampf zu vermeiden. Er überrollte seinen Gegner förmlich in einer schönen Angriffspartie, indem er ihm keine Chance ließ und mit einer Abzugschach-Zwickmühle den halben gegnerischen Figurensatz gewann, bevor der Gegner genervt aufgab. Insgesamt also 4 Punkte und der erste Platz. Ein schöner Erfolg, wenngleich es für mich nervenschonender gewesen wäre, wenn einige Partien klarer gewonnen worden wäre, aber schlußendlich zählt der Titel!
U 16 verliert ersten Kampf
Als erste der drei Jugendmannschaften startete die U16 am 4. September mit einem Heimspiel gegen Möhnesee II in die neue Saison in der OWL-Verbandsklasse Süd. Leider sprang für uns nicht mehr als ein 1-3 heraus.
Brett 4: Tim Kamphausen spielte sehr schnell, so daß hier die erforderliche Sorgfalt leider fehlte. Schnell war ein großer materieller Nachteil entstanden, der leider nicht mehr aufzuholen war. Möhnesee ging mit 1-0 in Führung.
Brett 3: Dennis Rabeneick stand anfänglich recht ordentlich. Dann plazierte er seine Figuren leider etwas zu passiv, in der Folge konnte seine Gegnerin ihm etwas Material abnehmen, welches zum Gewinn und zur 2-0 Führung reichte.
Brett 1: Max Willenberg spielte souverän und hatte seinen Gegner jederzeit im Griff. Durch Max´ Sieg konnte der 1-2 Zwischenstand erzielt werden.
Brett 2: Alle Brackweder Hoffnungen ruhten nun auf Marc Julian Sangel, der auch furios startete und seiner Gegnerin mit einer Springergabel einen Turm abnehmen konnte. Kurze Zeit darauf fiel Marc Julian leider selbst einer Springergabel zum Opfer, die ihn allerdings die Dame kostete. Er wehrte sich zwar noch lange, doch letzten Endes leider vergebens. Möhnesee konnte mit 3-1 den Sieg davontragen.
Mit ein bißchen mehr Glück hätten wir auch ein 2-2 erreichen können, aber die Saison ist noch lang!
Viele Brackweder Teilnehmer in Senne
Am 5. September fand in Senne das Tabaluga-Turnier statt, ein Schnellschachturnier für Jugendliche. Aus unserem Verein spielten 9 Teilnehmer mit. Ich kann mich nicht erinnern, daß jemals so viele Jugendliche unseres Vereins an einem Turnier teilgenommen haben. Leider konnte das Turnier wegen organisatorischen Problemen erst mit fast zweistündiger Verspätung anfangen. Der Erfolg der einzelnen Spieler in der verschiedenen Altersklassen war dabei recht unterschiedlich:
U10: Hier war Derk Kamphausen unser einziger Teilnehmer. Nach einer Auftaktniederlage zahlte sich in der zweiten Runde das zuletzt vielgeübte "Mattsetzen mit zwei Schwerfiguren" aus - Derk gewann. In der dritten Runde verlor Derk, danach hatte er zweimal Glück, weil er jeweils in hoffnungslos verlorener Stellung patt gesetzt wurde. In den folgenden drei Runden konnte er einmal überzeugend gewinnen. Zum Abschluß wurde er nochmals patt gesetzt. Insgesamt 3,5 Punkte und der 27. Platz.
U12: Tim Kamphausen fühlte sich schon morgens nicht wohl und trat nach drei Runden vom Turnier zurück.
Unser neues Mitglied Julian Möller erzielte in den ersten vier Runden einen Sieg, dann gewann er zweimal in Folge, worauf zwei Niederlagen folgten. In der letzten Runde konnte er nochmals gewinnen. Mit 4 Punkten kam Julian auf einen beachtlichen 21. Platz.
Florian Pfeiffer gewann 2 der fünf ersten Spiele. Nach zwei weiteren Niederlagen sah es nicht so gut aus, doch in den letzten beiden Runden konnte Florian gleich zweimal gewinnen und somit auf vier Punkte und den 22. Platz kommen.
Dennis Rabeneick hatte am Anfang viel Pech, in den ersten vier Runden lief bei ihm nicht viel zusammen, doch dann konnte er dreimal in Folge gewinnen, davon setzte er einmal durch eine Bauernumwandlung Matt. In den letzten beiden Runden kamen leider keine weiteren Zähler dazu. Dennis belegte mit 3 Punkten den 25. Platz.
U14: Robert Krieg gewann die ersten beiden Runden, legte dann aber eine dreirundige Pause ein. In den letzen Runden folgten zwei Siege und zwei Niederlagen, die zu insgesamt vier Punkten und dem 11. Platz führten.
U16/U18: Diese beiden Altersklassen wurden gemeinsam ausgerichtet. Sebastian Tacke spielte in den ersten beiden Partien einfach zu langsam und verlor durch Zeitüberschreitung, gewann aber die beiden folgenden Spiele, bevor er erneut zweimal unterlag. In den drei letzten Runden konnte er zwei weitere Punkte einstreichen, insgesamt kam er auf 4 Zähler und Rang 22.
Max Willenberg legte los wie die Feuerwehr und lag nach vier Runden mit drei Punkten bestens im Rennen. Doch dann riß der Faden, es folgten drei Niederlagen in Folge. Immerhin fing sich Max wieder und kam in den Schlußrunden zu zwei Punkten, was den 11. Platz bei 5 Zählern bedeutete.
Janko Winterling mußte nach einem Auftaktsieg in der zweiten Runde eine unnötige Niederlage hinnehmen. Dann spielte Janko allerdings vom Feinsten und führte nach 5 aufeinanderfolgenden Siegen sogar das Teilnehmerfeld mit einem Punkt Vorsprung an! Leider war der Gegner in der vorletzten Runde einfach besser, zum Abschluß sicherte sich Janko mit einem Remis mit 6,5 Punkten den alleinigen dritten Rang sowie den zweiten Platz in der U16-Wertung.
Insgesamt ein tolles Abschneiden, obwohl für einige das erste Turnier überhaupt, erzielte keiner weniger als drei Punkte aus neun Partien!
Pleite im ersten Spiel für U20-Mannschaft
Zum Saisonauftakt hatte unsere U20-Mannschaft beim Auswärtsspiel in der Verbandsliga in Lippstadt nichts zu bestellen. Es gab eine klare 1-7 Niederlage, an der nichts zu deuteln war. Sicherlich waren wir gehandikapt, weil das reguläre Spitzenbrett Johannes Orth nicht eingesetzt werden konnte, aber dennoch präsentierten wir uns nicht in einer Form, die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nährte. Im Einzelnen sah es an den Brettern wie folgt aus:
Brett 7: Katja Milewski konnte nicht spielen, da sie unser einziges Mädchen ist, starteten wir mit einem 0-1 Rückstand.
Brett 8: Julian Möller war kurzfristig eingesprungen. Er spielte die ersten Züge sehr gut und stand gar nicht so schlecht, aber dann verlor er bei einer Abwicklung einen Turm und in der Folge auch die Partie.
Brett 2: Viktor Brenitsch verlor durch einen Abzug eine Qualität, außerdem waren seine Figuren sehr ungünstig plaziert, so daß sein Gegner ihn mattsetzen konnte.
Brett 3: Max Willenberg mußte einen gegnerischen Königsangriff abwehren, was ihm leider nicht gelang. Nach dem Damenverlust gab er auf, womit Lippstadt bereits mit 4-0 führte.
Brett 6: Lukas Lux hatte nach anfänglich guter Stellung dann eine Qualität, später einen ganzen Turm weniger und gab schließlich auf.
Brett 5: Sebastian Tacke konnte seine Partie ausgeglichen gestalten, beim entschiedenen Mannschaftskampf wurde ein Remis vereinbart.
Brett 4: Matthias Stephan stand schon frühzeitig sehr passiv. Die ungünstige Königsstellung kostete einen Turm und die Partie.
Brett 1: Janko Winterling konnte die zunächst ausgeglichene Stellung so gestalte, daß er schließlich leichte Vorteile besaß. In Anbetracht des entschiedenen Mannschaftskampfes wurde aber ein Remis vereinbart, womit der 7-1 Endstand perfekt war.
Auch wenn Lippstadt in dieser Liga sicherlich zu den stärkeren Teams gehört, müssen wir uns noch sehr steigern, wenn wir die Liga halten wollen
Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk
- Ulric Thiede ist per 01.10.1999 in den Vorstand als neuer Materialwart aufgenommen worden.
- Brackweder Blitzmeister wurde Daniel Johnen.
- Kassierer Gerhard Hochmann hat Anfang Oktober die Mitgliedsbeiträge eingezogen.
- Wir würden gerne im Verein auch einen Informationsaustausch via Email in Leben rufen, alle Schachfreunde, die eine Emailadresse haben, sollten deshalb eine kurze Mail schicken an placke@gmx.de ! Der erste Newsletter (Rundbrief) sollte dann nicht mehr lange auf sich warten lassen
- Noch 10 Armbanduhren "75 Jahre Brackweder Schachklub von 1924" sind bei Gerd Hochmann zu haben. Preis 59,-/Stck.
- Eine Diplomarbeit aus dem Internet zum Thema Datenbanken für Schachendspiele ist bei Jens Placke zu haben: Auf 50 Seiten erfährt man einige interessante Details zur Schachprogrammierung und Informatik allgemein. Wer sich damit einmal näher beschäftigen möchte, bitte bei Jens Placke melden.
Im Internet finden sich zu jedem Thema Informationen im Überfluß, für Schach ist dieses neue Medium hervorragend als Informationsquelle geeignet, ja noch mehr: Schachspielen gegen Menschen überall auf der Welt per Email oder Online ist heute kein Problem mehr.
Hier werden einige empfehlenswerte Adressen zum Thema SCHACH aufgeführt. Hinweise auf weitere Adressen bitte an placke@gmx.de
Adresse |
Beschreibung |
|---|---|
| www.teleschach.de | Info's zur Bundesliga und großen Turnieren |
| www.chesscenter.com/twic/twic.html | The Week In Chess - hier gibt es aktuelle Partiensammlungen |
| www.schach.com | Schachturniere können gesucht und eingetragen werden |
| www.computerschach.de | Alles über Schachcomputer: Gut sind Downloadangebot und Linklist! |
| www.chessbase.com | Die Mutter aller Schachdatenbanken (...und von Fritz) |
| www.schachbund.de | Der deutsche Schachbund im Internet |
| www.schachverband-owl.de | Unser Schachverband (OWL) |
| www.zone.com/kasparov/ | Hier spielt z.Zt. noch Garry gegen die Welt |
| www.fritzgegendeutschland.de | Das beliebte Schachprogramm in der 6.Version spielt im Internet |
Ein Turnierbericht aus Senden - Münsterland Open 1999
von Dirk HusemannBeim diesjährigen Münsterland-Open, welches wieder in dem kleinen Örtchen Senden ausgetragen wurde, fanden sich unter den 77 Teilnehmern in diesem Jahr immerhin drei Brackweder.
Werner Erpel brach während der 4. Runde im Turniersaal zusammen, der Notarzt konnte ihn zwar reanimieren, doch auch eine Woche nach dem tragischen Unfall liegt unser erster Vorsitzender immer noch im (künstlichen) Koma und die genaue Ursache ist noch nicht geklärt. In Anbetracht dieses Ereignisses traten die Partien eindeutig in den Hintergrund.
Janko Winterling erwischte zwar keinen guten Start (zwei Niederlagen), landete in der dritten Runde aber seinen ersten Sieg, als er ein inkorrektes gegnerisches Figurenopfer widerlegen konnte. Es folgte ein weiterer Sieg in der nächsten Runde, nachdem sich Janko aus kritischer Stellung gut befreit hatte und Angriff bekommen hatte. Trotz energischen Angriffs konnte Janko in der fünften Runde nicht gewinnen. Die nächsten beiden Runden sahen Janko jeweils als Sieger, in den beiden Schlußrunden folgten zwei Remisen gegen wesentlich stärkere Gegner. Im Endklassement kam Janko auf beachtliche 5 Punkte in 9 Runden, was den hervorragenden 24. Platz bedeutete, womit Janko nur knapp einen Jugend- und Ratingpreis (für Spieler unter DWZ 1900) verpaßte. Apropos DWZ: Janko konnte seine Zahl um mehr als 100 Punkte verbessern!
An mir lief das Turnier ziemlich vorbei. Nach einem Auftaktsieg stellte ich die zweite Partie in klarer Gewinnstellung ein, in der dritten folgte ein mühevoller Sieg. Die nächsten beiden Runden brachten zwei Kurzremisen, bevor ich das Turnier unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" beendete: in der sechsten Runde stellte ich in der Eröffnung eine Figur ein, in der 7. Runde verpatzte ich die klar bessere Stellung zu einem Endspiel, was ich nur mit viel Glück Remis halten konnte. In vorletzten Runde vergab ich eine Stellung mit einem Mehrbauern, indem ich in ein verlorenes Endspiel abwickelte und in der Schlußrunde konnte ich ein klar gewonnenes Endspiel auch nur zum remis führen. Insofern gab es für mich nur 4 Punkte und den 45. Platz.
Doch, wie schon oben erwähnt, trat das Schach sicherlich in den Hintergrund ob der Ereignisse, die für uns alle sehr überraschend kamen. Es bleibt zu hoffen, das sich Werner möglichst bald erholen möge.
Nicht unerwähnt bleiben sollen die hervorragenden Spielbedingungen, die mich dieses Turnier bedenkenlos jedem Schachfreund weiter empfehlen lassen.
Vereinszeitung Dezember 1999
Liebe Schachfreunde,
ein bewegtes Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende entgegen. Mit den Titelgewinnen von Janko Winterling und Gunther Stephan (Berichte in dieser Zeitung) ist es letztendlich auch sehr positiv verlaufen. Auch die Mitgliederzahl ist konstant geblieben, so daß wir immer noch einer der größten und -wegen unserer gut besuchten Vereinsabende - bestimmt auch einer der attraktivsten Vereine in OWL sind.
Inhalt dieser Zeitung:
- Berichte von unseren Mannschaften,
- Berichte vom Jugendschach,
- Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
- Gunther Stephan gewinnt Offene Steinhagener Meisterschaft,
- Schachkontakt nach Novgorod.
Der gesamte Vorstand wünscht allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten, verheiß-ungsvollen Rutsch ins Jahr 2000. Es wäre schön, wenn wir uns recht bald nach dem Jahreswechsel wieder in unserem Vereinsheim sehen würden! J.P.
Berichte von unseren Mannschaften
von Dirk Husemann
Erste Mannschaft verliert chancenlos
Im Heimspiel gegen Delbrück war unsere erste Mannschaft ziemlich chancenlos. Schon beim ersten Umhergehen mußte ich feststellen, daß wir an einigen Brettern etwas passiver standen. Das konnten wir bis zum Schluß nicht mehr auffangen.
Brett 3: Jens Placke schien leicht schlechter zu stehen, als ihm der Gegner mittels einer Zugwiederholung ein Remis offerierte. Jens fand nichts besseres und willigte ein.
Brett 2: Nachdem ich eine bessere Fortsetzung verpaßt hatte, mußte ich mich mit einem Bauernverlust abfinden. Aufgrund diverser Bauernschwächen verabschiedete sich im Springerendspiel ein weiterer Bauer, der den Ausschlag gab, wodurch wir mit 0,5-1,5 zurücklagen.
Brett 1: Stephan Peters nahm den geopferten Bauern des Gegners an, wonach er etwas unter Druck geriet. Lange Zeit sah es so aus, als wenn Stephan die Stellung verteidigen könnte, doch dann verlor er einen ganz entscheidenden Bau-ern und die Partie, womit wir einen 0,5-2,5 Rückstand hatten.
Brett 4: Johannes Orth stand ziemlich Klasse, doch irgendwie ging es nicht so recht weiter und schließlich mußte ein Bauer dran glauben. In klar schlechterer Stellung überschritt Johannes die Zeit, der Rückstand erhöhte sich auf 0,5-3,5.
Brett 6: Helmut Quakernack schien eine recht aussichtsreiche Stellung zu haben, aber sein Druckspiel verpuffte. Im Endspiel mußte er dann einem Minusbauern hinterherlaufen. Der Gegner verwertete das Turmendspiel, so daß wir bei 0,5-4,5 den Mannschaftskampf bereits verloren hatten.
Brett 8: Heinz Lorenzmeier stand bis zum Mittelspiel relativ ausgeglichen, im Endspiel Läufer gegen Springer konnte er jedoch mit seinem schlechten Läufer nicht viel ausrichten, so daß wir nun mit 0,5-5,5 zurücklagen.
Brett 5: Janko Winterling spielte sehr solide. Das gegnerische Remisangebot wurde abgelehnt, danach wickelte Janko in ein Springerendspiel ab. Der Gegner tauschte die Springer ab, um danach festzustellen, daß er sich jetzt in einem verlorenen Bauernendspiel befand, hiermit verkürzten wir auf 1,5-5,5.
Brett 7: Bernd Fischer stand in der Eröffnung sehr passiv. Mit einer Minusqualität ging es ins Endspiel, wobei Bernd über starke Freibauern verfügte, einer von ihnen kostete den Gegner schließlich einen ganzen Turm,. So daß Bernd nun eine Figur mehr hatte. Statt eines mühevollen Endspiels wählte Bernd die Matt-Abkürzung und stellte somit den 2,5-5,5 Endstand her.
Fazit: Eine klare und verdiente Niederlage, es bleibt zu hoffen, daß die Moral nicht zu sehr angeschlagen ist, da noch wichtige Kämpfe auf dem Programm stehen.
1. Mannschaft weiterhin glücklos
Beim letzten Spiel in diesem Jahr war unsere erste Mannschaft erneut nicht vom Glück verfolgt. Gegen die deutlich bessere Heimmannschaft konnten wir nicht viel ausrichten.
Brett 7: Helmut Quakernack wollte einen Zwischenzug anbringen, der jedoch nicht funktionierte, was zu Figuren- und Partieverlust führte.
Brett 5: Johannes Orth hatte sich eigentlich gut aufgebaut, doch nach einer Abtauschkombination verblieb er mit 2 Minusbauern, weswegen er aufgab und Herford mit 2-0 führte.
Brett 3: ich selbst schlug in leicht besserer Stellung eine riskante Fortsetzung aus, wonach ich deutlich passiver stand, was beim Übergang ins Endspiel einen Bauern kostete, der die Partie bereits entschied, wodurch Herford auf 3-0 erhöhte.
Brett 1: Matthias Warmuth hatte wieder einmal seinen bewährten Zement-Aufbau auf dem Brett, den der Gegner nicht knacken konnte. Trotz Matthias schlechterem Läufer einigte man sich auf Remis; 3,5-0,5 für Herford.
Brett 6: Janko Winterling stand im Mittelspiel leicht passiver. Bei gegnerischer Zeitnot gelang es ihm vortrefflich, die Stellung zu verkomplizieren und den Gegner so zum entscheidenden Fehler zu bewegen. Janko gewann und verkürzte auf 1,5-3,5.
Brett 4: Jens Placke verlor im Mittelspiel einen Bauern, die Initiative verflachte zum Endspiel hin, so daß es hier nicht mehr zu erben gab: Herford führte mit 4,5-1,5.
Brett 2: Stephan Peters stand zunächst leicht passiver. Er konnte seinem Gegner eine Figur wegnehmen, wofür dieser allerdings drei Bauern erhielt. In der Folge ließ Stephan mehrere Male den Gewinnweg aus, schließlich einigte man sich auf remis: Herford führte mit 5-2.
Brett 8: Bernd Fischer gewann eine Figur, der Gegner erlangte dafür allerdings einen starken Angriff und schließlich drei Bauern. Im Endspiel war das Material dann sehr reduziert, bei entschiedenem Mannschaftskampf und Turm, Läufer und Bauer gegen Turm und zwei Bauern gab Bernd remis, was den Endstand von 5,5-2,5 für Herford bedeutete.
Es bleibt die Hoffnung, daß im nächsten Jahr es etwas besser läuft...
Heimpleite auch für unsere Zweite
Im Heimkampf gegen Lippstadt II mußte unsere Zweite eine empfindliche Pleite hinnehmen, Gunther Stephan faßt zusammen:
Die gesamte Mannschaft hat sich unter zu großen Gewinndruck gestellt und dadurch zum Teil unverdient verloren bzw. remisiert. Gewonnen hat Daniel Johnen. Ralf-Günther Hoffmann und Gunther Stephan remisierten, Verloren gingen die Partien von Norbert Wolf, Martin Lehmann, Michael Pollmüller, Detlef Kirwald und Ludger Bröring. Trotz der bitteren Niederlage in Höhe von 2:6 dürfen wir jetzt von allen Spielern der Zweiten wieder eine dem Einzelnen angemessene Leistung erwarten. Es muß locker auf einen Ausrutschervon Lippstadt gespielt werden. Dazu muß aber Porta (bisheriger Spitzenreiter) von uns im nächsten Jahr geschlagen werden. Zu den einzelnen Brettern:
Brett 1 (Stephan): 1/2 Einen möglichen Figurengewinn im Mittelspiel nicht genutzt, aber remis.
Brett 2 (Wolf): 0:1 In der üblichen Zeitnotphase nach Damenverlust aufgegeben.
Brett 3 (Lehmann): 0:1 Nach Figurenverlust in der Eröffnung mußte der MaFü später aufgeben.
Brett 4 (Pollmüller): 0:1 Mit Mehrbauern nicht zum Gewinn geführtes Damen/Turmendspiel verloren.
Brett 5 (Hoffmann): 1/2 Trotz Zeitnot (20 Züge/5min) des Gegners mußte er die Partie remisieren.
Brett 6 (Kirwald): 0:1 Bestraft worden, weil in der Eröffnung Bauerngewinn nicht mitgenommen.
Brett 7 (Bröring): 0:1 Gute Stellung überzogen, daher verloren.
Brett 8 (Johnen): 1:0 Er wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann als einziger souverän.
Letzte Meldung: Im letzten Mannschaftskampf konnte wieder gewonnen werden: 5,5 - 2,5 siegte Brackwede II. Na also!
Von Dirk Husemann
Pech und Unvermögen in erster U12 Runde
Für unsere neu formierte U12-Mannschaft kamen in der ersten Doppelrunde Pech und Unvermögen zusammen. Um Fahrtkosten einzusparen, werden hier jeweils zwei Runden direkt hintereinander ausgetragen, die Bedenkzeit beträgt 60 Minuten pro Spieler und Partie. Zu unserem ersten Match mußten wir nach Friedrichsdorf/Senne, um dort gegen beide U12-Mannschaften anzutreten. Das Spiel stand von vornherein unter einem schlechtem Omen, da unser Spitzenbrett den Termin verschwitzt hatte und wir somit mit nur drei Spielern antreten konnten.
In der ersten Runde ging es gegen Friefrichsdorf/Senne I. Es gab eine klare 0-4 Niederlage. Brett 2: Florian Pfeiffer gewann in der Eröffnung zwei Bauern, stellte dann zwar eine Figur ein, doch gewann er durch geschickte Ausnutzung einer Fesselung einen Turm, so daß er eine Qualität mehr hatte. Allerdings war seine Königsstellung ungesichert, was sein Gegner nach einem ungenauen Verteidigungszug mit Matt bestrafte.
Brett 3: Derk Kamphausen stellte bereits frühzeitig die Dame ein. Zwar bekam er diese zurück, doch nach einigen ungenauen Zügen verlor er mehrere Klötze und wurde schließlich matt gesetzt.
Brett 4: Julian Möller stellte in völlig ausgeglichener Stellung die Dame ein. Danach wehrte er sich noch lange, war aber letztendlich chancenlos.
In der zweiten Runde lief es gegen Friedrichsdorf/Senne II etwas besser, zeitweise durften wir sogar auf ein 2-2 hoffen, aber letztlich sollte es eine 1-3 Niederlage geben.
Brett 2: Florian Pfeiffer nahm ein gegnerisches Figurenopfer an, welches seine Königsstellung öffnete. Nachdem er den ersten Angriffssturm des Gegners abgewehrt hatte, wollte er selbst auf Matt spielen, vernachlässigte dabei einen Moment die eigene Deckung, was der Gegner sogleich ausnutzte und doch noch zu einem Matt kam.
Brett 3: Derk Kamphausen hatte in der Eröffnung eine Figur gewonnen. Leider stellte er einen Turm und mehrere Bauern ein. Im Endspiel zeigte seine Gegnerin nochmals Nerven, als sie Dame und Turm einstellte, was aber von Derk nicht bemerkt wurde, so daß er doch verlor.
Brett 4: Julian Möller legte los wie die Feuerwehr und nahm seinem Gegner Figur um Figur weg. Der Gegner versuchte noch, einen Angriff zu starten und Julian matt zusetzten, aber Julian meisterte die gegnerischen Drohungen souverän und setzte schließlich selbst Matt. Damit erzielte er in dieser Runde den einzigen Brackweder Brettpunkt.
Insgesamt bleibt zu hoffen, daß in der nächsten Runde mit allen Spielern das Glück dann hoffentlich auch einmal auf unserer Seite ist!
Jugendmannschaft U 20 mit Kantersieg
Unsere U 20 - Jugendmannschaft konnte im 2. Saisonspiel gegen Tura Elsen die Auftaktpleite in Lippstadt vergessen machen. Es fing alles allerdings gar nicht so gut an: Beim Treffpunkt 14:30 in der Kimbernstraße erschien nicht Matthias Stephan sondern sein Vater Gunther mit der Mitteilung, daß Matthias krank sei und nicht spielen könne. Glücklicherweise konnte Robert Krieg spontan einspringen. Außerdem stellte Gunther Auto und Fahrkünste voll in den Dienst des Vereins: Zunächst brachte er zwei Jugendliche zum Spiellokal, dann holte er Robert ab und zu guter Letzt lotste er auch noch unser Mädchen Katja, die sich am Treffpunkt etwas verspätet hatte und dank Johannes´ Handy aufzutreiben war, zum Spielort. Jeder Spediteur kann auf Gunther nur neidisch werden! Als wir dann endlich alle komplett waren, wurde auch noch Schach gespielt, dabei sah es von Anbeginn recht gut für uns aus.
Brett 6: Lukas Lux nahm seinem Gegner früh eine Figur ab, tauschte dann alles ab und gewann im Endspiel leicht und locker, womit er uns mit 1-0 in Führung brachte.
Brett 7: Robert Krieg stellte frühzeitig per Gabel die Dame ein, danach kämpfte er zwar noch, war jedoch chancenlos: 1-1.
Brett 4: Max Willenberg gewann eine Figur. Anschließend wickelte er souverän ins Endspiel ab und gewann, dadurch führten wir mit 2-1.
Brett 8: Katja Milewski ließ in der Eröffnung einen Figurengewinn aus, in der Folge geriet sie in Nachteil und mußte schließlich aufgeben, damit stand es 2-2.
Brett 5: Sebastian Tacke konnte seinem Gegner eine Figur abnehmen. Kurz darauf gewann er mehrere Bauern. Er gab schließlich die Figur zurück, um vier verbundene Freibauern zu erhalten. Der Gegner gab dann auf, so daß wir 3-2 führten.
Brett 2: Janko Winterling widerlegte das Gambitspiel seines Gegners. Im Mittelspiel gewann er einen weiteren Bauern, schließlich auch eine Figur. Der Gegner gab für Jankos starken Freibauern eine Qualität, so daß Janko einen ganzen Turm mehr hatte, den er problemlos zu unserer 4-2 Führung verwertete.
Brett 1: Johannes Orth zertrümmerte früh die gegnerische Bauernstruktur. Nach einem schönen Druckspiel gewann er einen der Bauern. Der Gegner stellte prompt eine Figur ein und gab wenig später auf, wodurch sich unsere Führung auf 5-2 erhöhte.
Brett 3: Viktor Brenitsch gewann den geopferten Bauern in der Eröffnung nicht zurück und begnügte sich mit einer schlechteren Stellung. Im Endspiel wollte der Gegner anscheinend nicht gewinnen: Er ließ Viktor mehrfach entkommen und patzte sogar schließlich noch, so daß Viktor auch noch gewann. Damit war der Endstand von 6-2 perfekt.
Insgesamt ein überzeugender Sieg, hoffen wir, daß weitere folgen!
Janko Winterling Bezirksmeister! - Auch andere Brackweder Teilnehmer erfolgreich
Die diesjährigen Bezirkseinzelmeisterschaften der Jugendlichen fanden in Heepen statt. Das Brackweder Kontingent fiel mit drei Teilnehmern nur sehr klein aus, agierte dafür aber so erfolgreich wie noch nie.
In der U18 waren 5 Spieler am Start, davon Sebastian Tacke und Janko Winterling aus unserem Verein. In der ersten Runde kam es gleich zum direkten Vergleich, den Janko dominierte und klar auf Gewinn stand. Dann stellte er jedoch einen Turm ein und warf somit die Partie weg.
Beflügelt von diesem glücklichen Sieg kam Sebastian zu insgesamt 2,5 Punkten und dem 3. Platz, wobei er seine DWZ um ganze 50 Punkte verbesserte. Janko hingegen mußte nach der Auftaktpleite das Feld nun von hinten aufrollen. Nach einem Sieg gab es die wichtige Partie gegen den Mitkonkurrenten Andrej Peters aus Heepen. Janko fegte seinen Gegner förmlich vom Brett und ließ in der letzten Runde einen weiteren Sieg folgen, womit Dank besserer Wertung den ersten Platz mit dem punktgleichen Andrej Peters belegte. Nun kam auch der von mir so geschätzte Turnierleiter Hartmut Dürkop wieder ins Spiel, der die äußerst fragwürdige Entscheidung traf, daß der Bezirksmeister sowie Teilnehmer an der OWL-Meisterschaft in einer einzigen Stichkampfpartie zu ermitteln sei (Bis heute habe ich nicht nachprüfen können, ob diese Entscheidung regelkonform ist, da mir beharrlich die Jugendspielordnung vorenthalten wird). Janko ließ sich zum Glück nicht entnerven und hielt die Stichkampfpartie mit Schwarz Remis, was aufgrund der besseren Wertung genügte. Damit wurde Janko Bezirksmeister und qualifizierte sich für die Ostwestfalenmeisterschaften.
In der U16 war aus Brackwede Max Willenberg am Start. Einem leichten Auftaktsieg folgte ein Remis gegen Raphael Beckmann aus Heepen. Durch zwei weitere Siege, einem davon mehr als glücklich, hatte Max die Qualifikation bereits so gut wie sicher (In der U16 qualifizieren sich zwei Teilnehmer für die OWL-Meisterschaften). In der letzen Runde ging es immerhin noch um den Bezirksmeistertitel. Max stand ausgezeichnet und konnte gewinnen, bei seinem vermeintlichen Gewinnzug übersah er jedoch ein Zwischenschach, wodurch er die Partie verlor. Im Endergebnis kam er auf Platz 2 mit einem halben Punkt Rückstand hinter Raphael Beckmann ein, schaffte aber die Teilnahme an den OWL-Meisterschaften.
U12 weiterhin im Pech
Auch in der zweiten Doppelrunde gab es für unsere U12-Mannschaft keinen Blumentopf zu gewinnen. Erneut fiel kurzfristig ein Spieler aus, so daß die anderen drei Florian Pfeiffer, Derk Kamphausen und Julian Möller jeweils mit einem zu großen Handicap ins Spiel gingen.
Im ersten Spiel gegen Kirchlengern gab es eine deutliche 0-4 Niederlage. Florian startete zwar sehr gut, stellte dann aber die Dame ein. Derk und Julian waren hier eher chancenlos. Im zweiten Spiel ging es gegen Oetinghausen. Derk konnte durch eine Springergabel schnell einen Turm gewinnen, paßte dann aber einen Moment nicht auf und wurde prompt Matt gesetzt. Florian hatte schon früh zwei Bauern weniger und in der Folge keine Chance. Julian gewann sehr schön eine Figur, indem er einem gegnerischen Springer, der sich zu weit vorgewagt hatte, den Rückweg abschnitt. Durch eine Springergabel konnte er den materiellen Vorteil weiter vergrößern und schließlich sogar Matt setzen.
Wieder zwei Niederlagen für U12
In der letzten Doppelrunde der U12-Jugendliga mußte unsere Mannschaft gegen die beiden stärksten Teams der Liga, Enger-Spenge und Halle antreten. Da wir erneut aufgrund eines kurzfristigen Krankheitsfalls nur zu dritt antreten konnten, gab es zwei 0-4 Niederlagen.
Gegen Enger-Spenge hatten sowohl Marc Julian Sangel als auch Florian Pfeiffer Probleme mit gegnerischen Springergabeln. Immerhin hätte Florian danach durchaus noch Chancen gehabt. Julian Möller spielte am Anfang sehr stark, nach einem Figurenopfer gewann er die gegnerische Dame, doch nach kurzer zeit hatte er sie leider wieder eingestellt, so daß auch er verlor.
Gegen Halle übersah Florian Pfeiffer eine gegnerische Mattdrohung. Julian Möller hatte nach der Eröffnung einen Bauern weniger, setzte seinen Gegner aber gehörig unter Druck und gewann den Bauern schließlich zurück. Nun verirrte sich allerdings sein Springer im Feindesland und ging verloren, ebenso wie die Partie. Marc Julian Sangel stand auch keinesfalls schlechter, doch nachdem ihn eine Fesselung eine Figur gekostet hatte, war er chancenlos.
In unserer Gruppe konnten wir leider nur den letzten Platz belegen, gegen den Gruppenletzten der anderen Gruppe wird es noch einen Kampf geben. Dennoch konnten alle viele Erfahrungen sammeln und vielleicht haben wir das Glück auch einmal auf unserer Seite.
Kurzmeldungen des Vorstandes und aus dem Bezirk
- Auch dieses Jahr soll wieder das Sylvesterscherzblitz-Turnier ausgetragen werden. Und zwar am Donnerstag, den 30.12.1999 ab 19:30. Vielleicht die letzte Chance, in diesem Jahrtausend (nicht ganz ernst) Schach zu spielen.
- In den Weihnachtsferien wird an beiden Donnerstagen Schach in der Kimbernstraße gespielt. Schauen Sie doch mal rein!
- Unser Mitglied Herbert Voigt hat am 19.11.1999 seinen neunzigsten Geburtstag begangen. Vorstand und Verein gratulieren nachträglich um so herzlicher und wünschen weiterhin eine gute Gesundheit und viel Spaß am Schach.
- Der Bielefelder Schachbezirk ist nun auch mit einer Homepage im Internet vertreten, hier die Adresse: http://members.tripod.de/schachbezirk_bi/
- Kassierer Gerhard Hochmann bittet alle Mitglieder, ihm unbedingt Änderungen bei der Bankverbindung mitzuteilen, da ansonsten dem Verein mit Nachforschungsanträgen unnötig Kosten entstehen, die ggf. an die betreffenden Mitglieder weitergegeben werden müssen.
- Bielefelder Bezirksmeister wurde in diesem Jahr Frank Bellers (Wiedenbr.) vor Seliger (Gütersl.)und Pollmann (Sieker).
- Die Online-Ausgabe dieser Zeitung finden Sie in kurzer Zeit immer auch auf unserer Homepage...am besten weitersagen!
Gunther Stephan gewinnt Offene Steinhagener Meisterschaft
Von Jens PlackeGunther Stephan hat nach zwei Titelgewinnen in den achtziger Jahren in diesem Jahr erneut die Steinhagener Meisterschaft für sich entscheiden können. Mit 7 1/2 Punkten aus 9 Partien belegte er wegen der besseren Wertung den ersten Rang vor dem punktgleichen Ludwig Röver.
Neben Gunther nahmen auch die Schachfreunde Gerhard Hochmann und Helmut Huber am Turnier teil. Beide erzielten mit 5 Punkten eine Quote von über 50%, so daß auch bei ihnen von einem echten Turniererfolg gesprochen werden kann. Eine kommentierte Partie folgt evtl. in der nächsten Ausgabe dieser Zeitung!
Gerhard Hochmann knüpft Schachkontakt nach Novgorod
Von Jens PlackeMit und über das Internet ist alles möglich oder zumindest einfacher...: Gerhard Hochmann hat in den letzten Wochen Kontakt zu einem großen Schachklub in Novgorod hergestellt, der sich freuen würde, mit uns noch regeren "Gedankenaustausch" zu betreiben.
Geplant ist zum Beispiel ab nächstem Jahr eine Beratungs-Fernschachpartie "Brackwede gegen Novgorod", wobei jeden Donnerstagabend in der Kimbernstraße über den nächsten Zug abgestimmt werden würde. Dieser würde per Email nach Rußland geschickt und dort binnen einer Woche beantwortet. So würden wir einen Zug pro Woche spielen können und hoffentlich eine interessante Partie auf die Bretter bekommen.Im Weiteren folgen einige Dokumente, Internetadressen und Texte aus Novgorod:
- Email von Andrei Sokolov an Gerhard Hochmann (27.10.1999) (Deutsch von Jens Placke)
Lieber Herr Hochmann,
ich habe Ihren Brief an Herrn Dietrich Becker vom 02.09.1999 erhalten, in dem Sie sich nach einem Schachklub in Novgorod erkundigten. Selbstverständlich gibt es einen Schachklub in Novgorod. Außerdem wird an einer weiterführenden Schule Schach unterrichtet. (Der Direktor dieser Schule gab mir Ihren Brief)Ihr Vorschlag, ein Fernschachturnier zu organisieren klingt sehr interessant, aber braucht wohl zu viel Zeit, die russische Post funktioniert nicht so gut, so daß jeder Zug wohl einen Monat unterwegs wäre...
Vielleicht können wir das erste Schachtreffen über das Internet organisieren, oder nicht? Novgorod hat sich schon an ähnlichen Veranstaltungen beteiligt, allerdings bisher nur innerhalb Rußlands.
Einige Worte zu mir. Ich bin IM Andrei Sokolov und spiele für den deutschen Schachklub SC Viernheim 1934 seit 10 Jahren. Deshalb kenne ich das deutsche Vereinssystem. Unglücklicherweise gibt es nichts ähnliches hier in Rußland, trotzdem ist Schach bei uns immer noch sehr populär.
Es tut mir leid, daß ich in Englisch schreiben muß, aber mein Deutsch ist zu schlecht.
Ich freue mich auf Post von Ihnen.
Ihr Andrei Sokolov
[...] - Emailadresse von Andrei Sokolov: asokolov@mail.natm.ru
- Emailadresse einer Schule in Novgorod, die zu uns Kontkat aufnehmen möchte: root@sch31.adm.nov.ru
- Internetadresse des Vereins in Novgorod: http://chess.novgorod.ru
