Brackweder Schachklub von 1924

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Vereinszeitung Februar 2000

Liebe Schachfreunde,

das neue Jahr beginnt vielseitig (und das gilt nicht nur für diese Zeitung :-). Seit Ende Januar spielt unser Verein zwei Partien gegen Schachfreunde in Nowgorod; die Vereinsmeisterschaft ist entschieden, Herzliche Glückwünsche an Gunther Stephan, den Sieger in der AKlasse und im Jugendschach werden frühere Talente langsam zu gefürchteten Gegnern jetzt aber erst einmal zum...

Inhalt dieser Zeitung:

  • Berichte von unserer Ersten,
  • Berichte vom Jugendschach,
  • Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
  • Schachkontakt nach Novgorod.

Schauen Sie doch mal wieder rein, in unseren "vielseitigen" Verein, jeden Donnerstag ab 19:00 Uhr oder vielleicht zur Stadtmeisterschaft?! Bis dahin alles Gute wünscht J.P.


Berichte von unserer Ersten

von Dirk Husemann

Erste Mannschaft verliert nach hartem Kampf

Im Heimspiel gegen Sieker verkaufte sich unsere Mannschaft teuer, mußte sich aber schließlich Sieker mit 3-5 geschlagen geben.

Brett 3: ich selbst stand in der Eröffnung nicht so toll, konnte mich dann aber befreien, als mir mein Gegner frühzeitig Remis anbot, welches ich annahm.

Brett 5: Johannes Orth opferte einen Bauern und bekam gutes Spiel dafür. Nach dem Rückgewinn des Bauern wurde auch hier ein Remis vereinbart; Zwischenstand: 1-1.

Brett 7: Helmut Quakernack hatte eine ausgeglichene Stellung, als er sich einen Moment nicht um seine Dame kümmerte, die dann weg war, wodurch Sieker mit 2-1 in Führung ging.

Brett 8: Max Willenberg konnte bei seinem Debüt die Partie von Anfang an offen gestalten und kam verdientermaßen zu einem Remis.

Brett 4: Jens Placke stellte zunächst einen Bauern, dann eine ganze Figur ein. Sieker führte nun mit 3,5-1,5.

Brett 6: Janko Winterling gewann in einer verwickelten Stellung erst einen Bauern. Bei einer stark gespielten Fortsetzung gewann er anschließend gleich noch eine Qualität und führte die Partie zum souveränen Gewinn. wodurch wir auf 2,5-3,5 herankamen.

Brett 1: Matthias Warmuth stand relativ ausgeglichen. In einer Zeitnotschlacht verlor er einen Turm und gab auf.

Brett 2: Stephan Peters stand die ganze Partie über leicht besser. Nachdem der Kampf entschieden war, wurde hier ein Remis vereinbart, womit der 3-5 Endstand sichergestellt wurde.

Fazit: Die Moral stimmt, trotzdem müssen langsam Punkte her, um sich aus der Bedrohung des Abstiegs zu befreien.

Ein völlig verrückter Mannschaftskampf

Das Auswärtsspiel unserer ersten Mannschaft beim Abstiegskonkurrenten Enger/Spenge II wurde zu dem kuriosesten Mannschaftskampf, an den sich zumindest die Beteiligten auf unserer Seite erinnern konnten. Dabei fing alles recht gut an, nach 15 Minuten führten wir mit 2-0. Doch dann ließen auch wir uns von den Patzgeistern, die anscheinend das Engeraner Spiellokal behausen, beeinflussen.

Brett 5: Johannes Orth gewann in rekordverdächtiger Manier: Sein Gegner gab nach 7 Zügen und einer Gesamtspielzeit von 6 Minuten auf. Johannes hatte auf f7 einen Läufer geopfert, den er durch ein Schach gleich zurückbekommen hätte. Der völlig entnervte Gegner hatte keine Lust auf eine Stellung ohne Rochade und mit einem Minusbauern.

Brett 7: Helmut Quakernack folgte ganze drei Züge und 10 Minuten später. Bei der gegnerischen Aufstellung Dd5, Lb7, Sb8, Ta8 Ba7, b6, c7 konnte Helmut einen Läufer nach e4 bringen, wonach auch hier dem Gegner die Lust auf das Weiterspielen verging.

Brett 6: Janko Winterling stand völlig unterentwickelt, konnte jedoch seine Dame für zwei Türme geben, als sein Gegner eine sehr chancenreiche Fortsetzung ausließ. Aufgrund seiner Unterentwicklung mußte Janko in eine Zugwiederholung und ein Remis einwilligen.

Brett 8: Bernd Fischer stand zwar etwas passiver, doch erst nachdem er den falschen Bauern angefaßt hatte, stand er schlechter, da sich neben einem Bauern auch die Stellung verabschiedete. Der Gegner konnte schließlich durch ein schönes Turmopfer gewinnen, womit wir nur noch mit 2,5-1,5 führten.

Brett 1: Matthias Warmuth hatte eine optisch außerordentlich hübsche Stellung. Leider übersah er die Röntgenwirkung des gegnerischen Turmes und aufgrund der eigenen Grundlinienschwäche war damit die Partie gelaufen - es stand 2,5-2,5 und alles war wieder offen.

Brett 4: Jens Placke stand nach der Eröffnung ein wenig schlechter, konnte sich aber zusehends befreien. In einer regelrechten Zeitnotschlacht kam es zu einer unübersichtlichen Stellung, in der Jens bei korrektem Spiel wohl einen Turm verloren hätte, allerdings überschritt sein Gegner im 39. Zug die Zeit, wodurch wir mit 3,5-2,5 führten.

Brett 3: ich selbst hatte seit der Eröffnung eine Stellung auf dem Brett, in der nicht viel los war. Zwar konnte mein Gegner im Mittelspiel ein leichtes Druckspiel entwickeln, doch im Endspiel fühlte ich mich mit meinem Springer dem gegnerischen schlechten Läufer klar überlegen. Dann setzte auch bei mir Bruder Leichtsinn ein: ich machte einen unbedachten Zug, nach dem sich ein Bauer verabschiedete. Glücklicherweise war die Stellung noch Remis zu halten, wodurch unsere Führung nun 4-3 betrug.

Brett 2: Stephan Peters stand positionell leicht schlechter. In sehr passiver Stellung machte er dann einen Fehler, wonach der Gegner einen entscheidenden Bauern gewinnen konnte. Stephan probierte zwar noch alles, doch schließlich war der gegnerische Angriff zu stark und Stephan gab auf.

Fazit: Nur mit äußerstem Glück wird uns dieses 4-4 zum Klassenerhalt genügen. Irgendwo müssen wir noch mal in einem Mannschaftskampf zuschlagen, wenn wir auf der sicheren Seite sein wollen.

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Berichte vom Jugendschach

Von Dirk Husemann

Keine Chance für U20 in Minden

Beim Auswärtsspiel in Minden hatte unsere U20-Jugendmannschaft keine Chance und kam mit 2-6 unter die Räder. Leider konnten wir nur mit 6 Leuten antreten, da zu viele andere Termine dazwischenkamen.

Brett 3 und 5 wurden freigelassen.

Brett 8: Marc Julian Sangel stellte in der Eröffnung einen Bauern ein, anstatt ihn kurze Zeit später zurückzugewinnen, ließ er den Gegner zu einem erfolgreichen Mattangriff kommen.

Brett 7: Katja Milewski stand ziemlich ordentlich, stellte dann jedoch eine Figur und die Partie ein.

Brett 4: Max Willenberg probierte sich an einem Eröffnungsexperiment, welches gründlich in die Hose ging. Nachdem er bereits eine Minusfigur hatte, opferte er noch einen Turm, um gleich darauf aufzugeben.

Brett 2: Janko Winterling kam gerade einigermaßen gut ins Spiel in einer Partie mit Rochaden zu verschiedenen Flügeln, als er durch ein Zwischenschach eine Figur und die Partie gewann.

Brett 1: Johannes Orth opferte eine Qualität und stand nicht schlechter, doch in Anbetracht des bereits verlorenen Mannschaftskampfstandes wurde die Partie remis gegeben.

Brett 6: Sebastian Tacke stand nach der Eröffnung leicht passiver. Es bahnte sich schließlich ein Turmendspiel mit einem Minusbauern an, wobei auch hier ein Remis vereinbart wurde.

Insgesamt eine ziemlich traurige Vorstellung, es bleibt zu hoffen, daß die Motivation in den nächsten Kämpfen wieder etwas besser sein wird.

Niederlage gegen Mitabstiegskonkurrent

Im wichtigen Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft von Enger/Spenge zeigte sich unsere U20 Jugendmannschaft von ihrer schlechten Seite: gegen die als schlechter einzuschätzende Mannschaft gab es eine 3-5 Niederlage. Damit wird sich der Abstieg aus der OWL-Jugerndverbandsliga nun kaum noch vermeiden lassen.

Brett 8: Katja Milewski hatte schnell zwei Qualitäten weniger und wurde bald darauf matt gesetzt.

Brett 7: Lukas Lux stand nach der Eröffnung schlechter, konnte sich aber gut befreien und gewann, nachdem seine Gegnerin eine Figur eingestellt hatte, womit es zwischenzeitlich 1-1 stand.

Brett 6: Sebastian Tacke stand etwas passiver, wickelte dann aber in ein gleichstehendes Bauernendspiel ab, welches Remis gegeben wurde.

Brett 5: Matthias Stephan verlor einen Bauern, stand dafür aber ziemlich aktiv. Im Endspiel hatte er schließlich zwei Mehrbauern, die sich aufgrund des reduzierten Materials nicht verwerten ließen, so dass auch hier ein Remis vereinbart wurde.

Brett 3: Viktor Brenitsch hatte eine recht ordentliche Stellung, stellte dann aber eine Figur und damit auch die Partie ein.

Brett 2: Janko Winterling baute schulmäßig auf einer Fesselung eine Druckstellung auf, durch einen Bauerndurchbruch konnte er den unrochierten gegnerischen König entsprechend starken Drohungen aussetzen und gewinnen, so dass bei einem 3-3 Zwischenstand noch alles drin war.

Brett 1: Johannes Orth stand recht passiv, da er sich schon früh um einen gegnerischen Freibauern kümmern musste. In einer schwierigen Stellung ließ Johannes eine Fortsetzung mit Aussichten auf Schummelchancen aus und verlor schließlich.

Brett 4: Max Willenberg konzentrierte sich vollends auf die gegnerischen Schwächen am Damenflügel, was der Gegner zu einem überfallartigen Angriff auf dem Königsflügel ausnutzte und gewann, womit der 5-3 Endstand für Enger/Spenge II besiegelt wurde.

Bei dem sehr schwierigen Restprogramm müssen jetzt schon einige kleine Wunder her, um den eigentlich angestrebten Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

U 20 Jugendmannschaft immer tiefer im Abstiegsstrudel

Beim drittletzten Saisonspiel gegen Heepen bezog unsere U20 Jugendmannschaft erneut eine deftige Niederlage und kann bei den noch ausstehenden Spielen gegen starke Gegner kaum noch den Klassenerhalt schaffen.

Da wieder einmal jemand ausfiel, mußten wir gleich mit einem 0-1 Rückstand starten.

Brett 7: Lukas Lux hatte relativ bald eine schlechtere Bauernstruktur. Als sein Gegner auch noch die Dame für einen Turm gewinnen konnte, gab Lukas auf.

Brett 8: Katja Milewski spielte anfänglich ganz ordentlich mit, doch dann stellte sie eine Figur ein und bald darauf wurde auch der König matt gesetzt.

Brett 3: Viktor Brenitsch kam in der Eröffnung in eine so schwierige Lage, daß er nur durch den Verlust einer Figur überhaupt überleben konnte, wenn auch nicht lange. Beim Zwischenstand von 0-4 sah es schon schlecht aus.

Brett 2: Janko Winterling fing die gegnerische Dame, nachdem diese einen vergifteten Bauern auf b2 verspeist hatte. Leider nutzte dieser Sieg aber nicht viel.

Brett 6: Sebastian Tacke verlor im Mittelspiel einen Bauern, aber auch die Stellung war nicht sehr gesund. Schließlich konstruierte er ein Hilfsmatt, womit der Mannschaftskampf verloren war.

Brett 1: Johannes Orth remisierte in ausgeglichener Stellung in Anbetracht des bereits entschiedenen Mannschaftskampfes.

Brett 4: Max Willenberg stand positionell deutlich besser, doch auch hier wurde ein Remis vereinbart, weil der Kampf bereits entschieden war, womit der Endstand von 2-6 perfekt war.

Drei Brackweder Teilnehmer bei den Verbandsmeisterschaften der Jugendlichen

Bei den Verbandsmeisterschaften der Jugendlichen, die ganz am Anfang des Jahres in Möhnesee ausgetragen wurden, konnten drei Brackweder Teilnehmer mitspielen. Janko Winterling (U18) und Max Willenberg (U16) hatten sich als Bezirksmeister beziehungsweise Vizebezirksmeister qualifiziert, zu seiner eigenen Überraschung bekam Sebastian Tacke die Möglichkeit, als Nachrücker auch in der U18 zu starten.

In der U16 wurden bei 14 Teilnehmern 7 Runden Schweizer System gespielt. Max Willenberg stand in der ersten Runde zunächst leicht schlechter. Als er dann aber einen Freibauern bekommt, für den der Gegner eine Figur geben muß, kann Max nach dem Rückopfer der Figur in ein leicht gewonnenes Bauernendspiel überleiten. In der 2. Runde überließ Max in offener Stellung dem Gegner das Läuferpaar, danach bekam der Gegner einen Königsangriff, gegen den Max nichts mehr ausrichten konnte. Max stand in der dritten Runde etwas schlechter, konnte seinem Gegner jedoch im Turmendspiel einen Bauern abnehmen, der zum Gewinn schließlich reichte. In der vierten Runde stand Max relativ ausgeglichen, sowohl er als auch sein Gegner ließen bessere Chancen aus und einigten sich auf Remis. Nach einem frühzeitigen Damentausch in der 5. Runde verlor Max einen Bauern, anschließend vergab er ein durchaus mögliches Remis durch ungenaue Spielweise im Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern. In der 6. Runde stand Max recht ordentlich, doch gab er die offene Linie für einen Bauern her, danach wurde er bald Matt gesetzt. Trotz einiger Schwächen in der eigenen Bauernstruktur kam Max in der 7. Runde zu einem Remis. Insgesamt erzielte Max 3 Punkte und den 9. Platz, hier wäre sicherlich etwas mehr drin gewesen.

In der U18 wurde bei 8 Teilnehmern ein Rundenturnier gespielt. Sebastian Tacke traf gleich in der ersten Runde auf Janko Winterling. Nach zähem Ringen konnte Janko schließlich das Turmendspiel bei zwei verbundenen Freibauern zu seinen Gunsten entscheiden. In der 2. Runde stand Sebastian leicht passiver, dann ermöglichte er seinem Gegner einen Königsangriff, der schnell zum Erfolg führte. Sebastian gewann in der 3. Runde schnell einen Bauern, nach kurzer Zeit folgte ein weiterer Bauerngewinn, danach auch der Partiegewinn. Sebastian stand in der 4. Runde mächtig unter Druck, konnte die Stellung aber mit Glück und Geschick verteidigen und schließlich ein Remis erzielen. In der 5. Runde gab es nach einem frühzeitigen Damentausch eine ausgeglichene Bauernstruktur, so daß hier bald ein Remis vereinbart wurde. Sebastian stellte in der 6. Runde eine Figur ein und gab auf. In der 7. Runde bekam der Gegner einen Angriff, der nicht zu verteidigen war. Insgesamt kam Sebastian auf sehr ordentliche 2 Punkte und den 7. Platz. Bei der übermächtigen Gegnerschaft (Sebastians DWZ war mit 200 Punkten Abstand die schlechteste) ein tolles Ergebnis!

Janko Winterling kam nach dem Auftaktsieg gegen Sebastian in der 2. Runde zu einem leichten Erfolg, als sein Gegner eine Qualität ein zwei Bauern einstellte. In der 3. Runde stand Janko gegen den Topfavoriten des Turniers, Heiner Krüger aus Enger/Spenge, klar besser. Nach einem ungenauen Zug bekam sein Gegner Gegenspiel, worauf Janko eine Qualität einstellte und aufgab. In der 4. Runde stand Janko klar auf Gewinn, als er sich von seinem Gegner beschummeln ließ und eine Figur sowie die Partie einstellte. Janko stand in der 5. Runde passiver, doch nachdem der Gegner eine chancenreiche Fortsetzung verpaßte, kam Janko zu einem Königsangriff, den der Gegner nicht parieren konnte. In der 6. Runde nahm Janko einen kleinen Eröffnungsvorteil mit ins Springerendspiel, indem der Gegner seine schwierige Stellung nicht korrekt verteidigte, so daß Janko gewann. In der 7. Runde besetzte Janko schulmäßig die offene Linie und drang in die gegnerische Stellung ein. Er gewann einen Bauern, der nach weiteren Vereinfachungen die Entscheidung brachte. Insgesamt kam Janko auf 5 Punkte (als einziger in der U16 und U18 ohne ein einziges Remis!), was den dritten Platz bedeutete. Sicherlich ein schönes Ergebnis, wenngleich gerade die Partien gegen die beiden Erstplazierten zeigten, daß durchaus sogar noch mehr drin gewesen wäre - schade!

Janko Winterling für NRW qualifizert

An den von uns selbst ausgetragenen Verbandsblitzeinzelmeisterschaften der Jugendlichen nahmen insgesamt 27 SpielerInnen teil, aus Brackwede waren immerhin vier Spieler zu verzeichnen. Es wurde in zwei Altersklassen gespielt: U16 und U20.

In der U16 waren insgesamt 13 Teilnehmer zu verzeichnen, Max Willenberg war hier der einzige Vertreter unseres Vereins. Max startete mit 5 aus 6 sehr ordentlich, baute in der zweiten Hälfte gegen die stärkeren Teilnehmer dann allerdings ab, so daß nicht mehr als 5,5 Punkte und der 8. Platz heraussprangen.

In der U20 gab es insgesamt 14 TeilnehmerInnen. Sebastian Tacke, der stets beteuert, überhaupt nicht blitzen zu können, wollte dies wohl unbedingt unterstreichen und kam mit einem Punkt nur auf den letzten Platz. Johannes Orth lag bis zwei Runden vor Schluß glänzend im Rennen, warf dann aber zwei Gewinnstellungen weg und mußte sich mit 8,5 Zählern und dem 5. Platz begnügen, der aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zur Teilname an den NRW-Meisterschaften berechtigen wird. Janko Winterling spielte auf einem durchgängig guten Niveau und erzielte 10,5 Punkte, die den dritten Platz und die Qualifikation für die NRW-Meisterschaften bedeuteten. Bei ausch hier ausgelassenen Gewinnstellungen ist also noch eine Steigerung möglich!

Beim Abbauen und der damit verbundenen Mithilfe können unsere Jugendlichen jedoch noch am meisten zulegen...

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Kurzmeldungen des Vorstandes und aus dem Bezirk

  • Sylvester-Scherzblitz-Champion wurde Gunther Stephan! Neben einem amüsanten Turnierverlauf wurden an diesem Abend auch gleich zwei neue Regelungen für die "Scherzblitzordnung" entwickelt: Es soll immer der Spieler das Handicap auslosen, der am schlechtesten steht und der Gewinner des Vorjahres denkt sich für den zukünftigen Champion einen möglichst kreativen Preis aus. Auch beim Sylvesterblitz 2000 sollten diese Regeln wieder gelten, oder?
  • Am 24.02. wird die jährliche Inventur unseres Materials in der Kimbernstraße durchgeführt. Es wäre schön, wenn wir einige helfende Hände beim Figurensortieren begrüßen könnten! Zum anderen an dieser Stelle der Hinweis, daß sich der Beginn des Spielabends evtl. etwas verzögern könnte...
  • Appell an alle! Bitte nach der letzten Partie die Figuren ins Kästchen räumen, und Brett, Uhr und Figurenkasten an zentraler Stelle sammeln, damit die letzten Schachfreunde nachts um 01:00 Uhr nicht ganz so viel Arbeit mit dem Wegräumen haben. Das sollte doch möglich sein, oder? Bitte weitersagen!
  • Für den Verein werden in den nächsten Tagen 10 aktuelle Bundesturnierordnungen (BTO) beim SBNRW bestellt, sollte darüber hinaus großer Bedarf sein, bitte rechtzeitig bei Jen Placke Bescheid geben!
  • In Werther wird vom 14.16.04.2000 das 6. Schloß-Open ausgetragen. 5 Runden CH-System, A,B,C-Klasse, 6000 DM Preisfond, Kontakt: Claus Meyer, Bautzener Straße 5, 33619 Bielefeld 0521/911 62 96 (www.schloss-open.de.cx)

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Schachkontakt nach Nowgorod

Von Jens Placke

Es ist soweit! Seit dem 27.Januar 2000 spielt unser Verein über das Internet zwei Partien (eine mit Weiß, eine mit Schwarz) gegen den "Novgorod's Chess Club", so der offizielle Name.

Jeden Donnerstag haben alle Mitglieder Stimmrecht bei der Entscheidung, wie unsere nächsten Züge lauten sollen. Zwei Bretter werden in der Kimbernstraße mit den aktuellen Stellungen aufgebaut und Listen zum Eintragen des Zugvorschlags ausgelegt. In der Zeit von 19:00 - 21:00 Uhr sollten dort Ihre Tips eingetragen sein, denn wir müssen per Email bis Freitag antworten... Jeden Dienstag kommt dann die Antwort aus Nowgorod ebenfalls per Email (dort scheint man übrigens von der Aktion genauso begeistert zu sein: wir wurden bereits nach weiteren Daten zu unserem Verein gefragt, da dort auch ein Artikel in der Zeitung erscheinen soll.). Diese werden sofort an alle Mitglieder mit Emailadresse weitergeleitet, um auch in späteren kritischen Stellungen, die volle "Bedenkzeit" und die Erfahrung unserer Fernschachspieler nutzen zu können.

Also, seien Sie dabei, stimmen Sie mit ab, dann werden es zu einem Teil auch Ihre Partien!! Hier die allerersten Züge der beiden Partien:

  • Weiß Brackwede, Schwarz Nowgorod: 1. e2-e4 c7-c5 2. Sg1-f3 ....
  • Weiß Nowgorod, Schwarz Brackwede: 1. d2-d4 Sg8-f6 2. ......


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Vereinszeitung April 2000

Liebe Schachfreunde,

Martin Lehmann ist Brackweder Stadtmeister 2000! Nach einem turbulenten Turnierverlauf konnte er sich in der letzten Runde gegen Falk Schade durchsetzen, neben dem auch Stephan Peters zwischenzeitlich Aussichten auf den Turniersieg hatte. Wir gratulieren herzlich! Ich bitte besonders, die in dieser Zeitung angekündigten Termine zu beachten und wahrzunehmen, die Mannschaftsbesprechung muß dieses Jahr auf einem Montag in der Kimbernstraße stattfinden (s. Kurzmeldungen).

Inhalt dieser Zeitung:

  • Berichte von unserer Ersten,
  • Berichte vom Jugendschach,
  • Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
  • Betrifft: Leinewebermarkt,
  • Aktuelle DWZ-Liste (16.03.2000),
  • Einladung zur Jahreshauptversammlung am 25. Mai 2000.

Eine schöne Osterzeit wünscht J.P.


Berichte von unserer Ersten

von Dirk Husemann

Brackwede I chancenlos

Eine deutliche Niederlage bezog unsere erste Mannschaft im Heimkampf gegen Bad Oeynhausen. Gegen die sowieso klar stärkeren Gegner lief dann auch noch wenig zusammen.

Brett 6: Helmut Quakernack verlor im späten Mittelspiel einen Bauern, die unglückliche Aufstellung der Figuren tat ein Übriges, so daß Helmut bald aufgeben mußte.

Brett 3: Jens Placke kam mit einem Minusbauern ins Endspiel. Leider wurden alle Figuren abgetauscht, so daß Jens im Bauernendspiel keine Chancen mehr hatte und aufgab.

Brett 8: Ulrich Wagner opferte einen Bauern für Angriff, der sich verflüchtigte. Nachdem der Gegner durch ein Bauernopfer mächtiges Druckspiel bekam, war die Partie bald vorüber.

Brett 4: Johannes Orth stand zunächst recht ordentlich, doch die Partie verflachte zu einer Remisstellung. In beiderseitiger Zeitbedrängnis stellte der Gegner durch ein Abzugsschach einen Turm ein, so daß Johannes gewann und auf 1-3 verkürzte.

Brett 7: Bernd Fischer stand zunächst sehr passiv, erholte sich dann aber ganz ordentlich und stand schließlich sogar etwas besser, als im eigenen 39. Zug die Klappe fiel.

Brett 1: Stephan Peters verlor im Mittelspiel zuerst einen, darauf einen weiteren Bauern. Als ein unparierbares matt drohte, gab Stephan auf, bei 1-5 war der Kampf bereits entschieden.

Brett 2: ich selbst kam durch einen unnötigen Zug in Bedrängnis, doch ließ der Gegner die wahrscheinliche Gewinnvariante aus. Kurze Zeit später revanchierte ich mich, indem ich die Abwicklung in ein besseres Endspiel versäumte. In ausgeglichener Stellung wurde ein Remis vereinbart.

Brett 6: Janko Winterling kam etwas schlechter aus der Eröffnung, konnte seine Stellung aber gut gestalten. Eine risikoreiche Fortsetzung ging dann allerdings nach hinten los, womit der Endstand von 1,5-6,5 besiegelt war.

Brackwede I mit weiterer Niederlage

Auch im vorletzten Saisonspiel konnte unsere erste Mannschaft den Abwärtstrend nicht stoppen und unterlag gegen die ersatzgeschwächten Wertheraner mit 2,5-5,5.

Brett 3: Jens Placke kosteten einige Fesselungen zunächst eine Qualität. Als nach einer riskanten Abwicklung dann ein ganzer Turm fehlte, gab Jens auf.

Brett 1: Stephan Peters verlor nach einem Läuferopfer auf h7, welches nicht angenommen werden durfte, einen Bauern. Bald darauf verstellte Stephan mit seiner Dame dem König das letzte Fluchtfeld und gab daraufhin auf.

Brett 4: Johannes Orth spielte eine positionell sehr ansprechende Partie. Bei der Karlsbader Bauernstruktur wandte er schulmäßig den Minoritätsangriff an. Der Gegner mußte schließlich seine Königsstellung weit öffnen, um sein Zentrum halten zu können. Mit dem Eindringen der Schwerfiguren machte Johannes kurzen Prozeß und sorgte für den 1-2 Anschluß.

Brett 5: Janko Winterling ließ sich bereits in der Eröffnung so einschnüren, das er quasi mit zwei Figuren weniger spielen mußte, da der Springer auf b8 nicht mehr ziehen konnte. Auch eine Öffnung des Spiels im Zentrum brachte nicht den gewünschten Erfolg, da Jankos Dame kein Feld mehr hatte und er deswegen aufgab.

Brett 8: Ulrich Wagner hatte nach der Eröffnung eine schöne Angriffsstellung. Bei knapper werdender Zeit brachte er ein nicht korrektes Opfer und mußte schließlich aufgeben.

Brett 6: Helmut Quakernack hatte eine Stellung mit beiderseitigen Chancen. Bei der Abwicklung ins Endspiel ließ zunächst der Gegner, dann Helmut eine bessere Fortsetzung aus. Leider waren die eigenen Freibauern etwas anfällig, so daß sie verloren gingen und Helmut aufgab, womit der Mannschaftskampf beim Zwischenstand von 1-5 bereits verloren war.

Brett 2: ich selbst stand unklar. Wechselseitig hatten sowohl mein Gegner als auch ich minimale Vorteile. Beim bereits entschiedenen Mannschaftskampf wurde ein Remis vereinbart.

Brett 7: Bernd Fischer hatte eine Stellung mit Rochaden zu verschiedenen Flügeln. Der Gegner brachte in eigener Zeitnot ein unkorrektes Opfer. Mit seiner hartnäckigen Verteidigung brachte Bernd seinen Gegner dazu, solange zu überlegen, daß dieser schließlich die Zeit überschritt. Somit ergab sich der Endstand von 2,5-5,5.

Erste Mannschaft steigt ab

Unsere erste Mannschaft verkaufte im letzten Saisonspiel ihre Haut zwar teuer, aber letztendlich reichte es leider nicht, um die Klasse zu halten. Gegen die klar stärkeren Bad Lippspringer wurde zäher Widerstand geleistet:

Brett 4: Johannes Orth gewann beim Übergang ins Mittelspiel einen Bauern. Diesen Vorteil konnte Johannes souverän verwerten und brachte uns mit 1-0 in Führung.

Brett 5: Janko Winterling stand bereits nach wenigen Zügen ziemlich schlecht. Doch sein Gegner ließ ihn wieder ins Spiel kommen. Janko bekam schließlich Oberwasser und konnte sogar noch gewinnen und auf 2-0 erhöhen.

Brett 2: ich selbst stand nach der Eröffnung etwas passiver. Anscheinend wählte ich nicht den besten Plan, denn nach einem Qualitätsopfer meines Gegners zerbröselte meine Stellung. Auch die Rückgabe des Materials nutzte nichts, da ich einer üblen Fesselung landete und aufgeben konnte.

Brett 7: Bernd Fischer stand eine Kleinigkeit besser. Da er Kopfschmerzen bekam und sich ein heißes Zeitnotduell anbahnte, zog er es vor, Remis anzubieten, welches vom Gegner akzeptiert wurde.

Brett 8: Max Willenberg stand zum Mittelspiel hin nicht schlechter, doch die unglückliche Positionierung der eigenen Figuren kostete einen Bauern und schließlich auch die Partie. Bei 2,5-2,5 war noch alles drin.

Brett 6: Helmut Quakernack konnte seine Partie sehr lange ausgeglichen gestalten. Erst, als es ins Endspiel ging, unterlief ihm eine kleine Unachtsamkeit. Diese kostete jedoch einen Bauern und auch die Partie.

Brett 3: Jens Placke stand leicht besser, mußte jedoch aufgrund des Mannschaftskampfstandes etwas riskieren. Dabei überzog er die Stellung und verlor schließlich.

Brett 1: Stephan Peters hatte im Mittelspiel einen winzigen Nachteil. Nachdem der Mannschaftskampf aber bereits entschieden war, einigte er sich mit seinem Gegner auf ein Remis, was unsere 3-5 Niederlage besiegelte.

Die ganze Saison lief schon nicht nach unseren Vorstellungen, an den ersten beiden Brettern hatten wir das Pech, die beiden dort gemeldeten Spieler nur insgesamt 6 mal einsetzen zu können. Durch das permanente Aufrücken hatten wir dann wohl zu oft doch noch zu starke Gegner, was auch aus den Einzelbilanzen deutlich wird:

Überragend hier Johannes Orth (an Brett 6 gemeldet, meistens an 4 gespielt): 5,5/8 sind ein grandioses Resultat! Völlig im grünen Bereich auch Janko Winterling (an 7 gemeldet) mit 5/9 und Ersatzmann Bernd Fischer mit 4/7. Die restlichen Bilanzen sind dann eher enttäuschend: Matthias Warmuth (an 2 gemeldet) 1,5/5, Helmut Quakernack (an 8 gemeldet) 2/8, Stephan Peters (an 3 gemeldet), Jens Placke (an 5 gemeldet) und ich selbst (an 4 gemeldet) mit jeweils 2,5/9.

Bleibt zu hoffen, daß in der nächsten Saison das Glück etwas mehr auf unserer Seite ist!

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Berichte vom Jugendschach

Von Dirk Husemann

U20 chancenlos beim Meister

Unsere U20 Jugendmannschaft hatte in der vorletzten Runde der Saison in der Verbandsliga in dem schweren Auswärtsspiel beim Meister Enger/Spenge I nichts zu bestellen und kam mit 1-7 unter die Räder.

Brett 8: Da wir leider ohne Mädchen antreten mußten, lagen wir von Anbeginn mit 0-1 zurück.

Brett 3: Viktor Brenitsch stellte in der Eröffnung einen Bauern und bald darauf eine Figur ein, so daß er danach aufgeben konnte.

Brett 7: Lukas Lux hatte ebenfalls nach der Eröffnung einen Minusbauern. Ein durch eine Springergabel bewirkter Qualitätsverlust bewog ihn zur Aufgabe.

Brett 6: Sebastian Tacke geriet in einen gegnerischen Königsangriff, der ihn drei Bauern und die Partie kostete.

Brett 2: Janko Winterling verzichtete wegen eines Bauerngewinns auf die Rochade. Kurze Zeit später hatte der Gegner den Bauern bei besserer Stellung zurückgewonnen. Nach einer Ungenauigkeit kam Janko in ein nicht mehr zu haltendes Endspiel.

Brett 1: Johannes Orth mußte sich einem gegnerischen Königsangriff erwehren. Dies gelang nicht in erfolgreichem Maße, so daß auch er aufgeben konnte.

Brett 5: Matthias Stephan hielt sich trotz passiver Stellung lange Zeit recht ordentlich. Er hatte das Pech, beim Stand von 0-4 das gegnerische Remisangebot ablehnen zu müssen. Schließlich verschlechterte sich die Stellung zusehends und auch Matthias konnte aufgeben.

Brett 4: Max Willenberg hatte eine unklare Stellung. Nach einer Ungenauigkeit blieb für ihn nicht besseres als der Übergang in ein Endspiel mit Turm und Bauer gegen Läufer und Springer. Diesmal griff der Gegner daneben und Max gewann eine der beiden Leichtfiguren sowie schließlich auch die Partie zum 1-7 Endstand.

U20 steigt trotz guter Leistung ab

Trotz einer starken kämpferischen Leistung muß unsere U20-Jugendmannschaft absteigen. Am letzten Spieltag ging mit nur sechs Spielern gegen den Tabellenzweiten Delbrück. Trotz des 0-2 Rückstandes entwickelte sich ein spannender Verlauf des Mannschaftskampfes.

Brett 8: Marc Julian Sangel kam gut aus der Eröffnung und hatte bald einen Bauern mehr. Dann verlor er jedoch en Faden und anstatt Matt zu setzen wickelte er in ein verlorenes Endspiel ab.

Brett 6: Sebastian Tacke gewann durch konsequentes Druckspiel einen Bauern, den er nach einer souveränen Leistung im Endspiel verwerten konnte.

Brett 1: Johannes Orth hatte eine komplizierte Position auf dem Brett. Er fand nicht die beste Abwicklung und verlor schließlich.

Brett 2: Janko Winterling konnte seinem Gegner einen Bauern abknöpfen. Danach stand er zwar leicht schlechter, wehrte das Gegenspiel allerdings ab und siegte im Endspiel.

Brett 5: Matthias Stephan überholte seinen Gegner in der Eröffnung und gewann kurz darauf einen Bauern. Im Endspiel hatte er die besseren Nerven und kam nach einem weiteren Bauerngewinn zu einem Sieg.

Brett 4: Max Willenberg stand nach der Eröffnung ganz hervorragend, patzte dann allerdings eine Qualität ein. Allerdings konnte er drei verbundene Freibauern bekommen, die er alsbald in Bewegung setzte. Es entstand eine spannende Partie, in der Max mit Turm und 3 Freibauern schließlich gegen Turm und Läufer kämpfte. Max konnte schlußendlich die Oberhand behalten, was zu einem überraschenden 4-4 Unentschieden führte.

Leider nützt das Ergebnis auch nichts mehr, da der entscheidende Kampf gegen einen Mitabstiegskonkurrenten verloren wurde. Eigentlich schade, denn der Kampf gegen Delbrück zeigte, daß wir auch durchaus zu einer positiven Überraschung fähig sind.

Bei den Einzelbilanzen überragt Janko Winterling (Brett 2) alle anderen mit 5,5/7. Im Mittelfeld liegen Max Willenberg (Brett 4) mit 3,5/7; Matthias Stephan (Brett 5) mit 1,5/4, Sebastian Tacke (Brett 6) mit 3,5/7 und Lukas Lux (Brett 7) mit 2/5. Enttäuschend dagegen das Abschneiden von Johannes Orth (Brett 1) mit 2/6, Viktor Brenitsch (Brett 3) mit 1/5 und Katja Milewski (Brett 8), die leider keinen Punkt einfahren konnte.

Hoffen wir, daß es in der nächsten Saison zu einem gesunden Neuaufbau kommen kann!

Hattrick bei der Jugendmannschaft im Blitzen

Zum dritten Titel in Serie kamen unsere Jugendlichen beim Blitzen der Mannschaften auf der Bezirksebene. In dem mit lediglich vier Mannschaften nur äußerst spärlich bestückten Turnier waren wir klarer Favorit und gaben in sechs Runden (es wurde doppelrundig gespielt) nur ein einziges 2-2 ab.

Mit klarem Vorsprung vor Gütersloh I, Rheda und Gütersloh II qualifizierten wir uns somit für die OWL-Meisterschaften. Entsprechend gut auch die Einzelbilanzen: Janko Winterling an Brett 1 5 Punkte aus 6 Partien; Johannes Orth an Brett 2 4,5 Punkte aus 6 Partien; Max Willenberg an Brett 3 4 aus 6 und an Brett 4 Viktor Brenitsch mit der Traumbilanz von 6/6.

U14 sammelt Erfahrungen im ersten Mannschaftskampf

Von Jens Placke

Die neugegründete U14-Mannschaft mußte gleich am ersten Spieltag gegen die erfahrenen und spielstarken Schachfreunde aus Senne/Friedrichsdorf antreten. Der Mannschaftskampf endete dann auch schon recht schnell nach etwas mehr als der Hälfte der maximalen Spielzeit mit 0,5 - 3,5 gegen uns. Zu den einzelnen Brettern:

Brett 1: Marc Julian Sangel übersah in der Eröffnung, daß sein Gegner auf f7 eine Springergabel erreichen konnte, leider verlor er so erst eine Qualität und später einen ganzen Turm. Da im Verlauf der Partie dann alle anderen Figuren getauscht wurden, endete sie ziemlich schnell mit einer Niederlage.

Brett 2: Florian Pfeiffer's Gegner opferte auf g4 einen Springer für zwei Bauern, um Angriff gegen Florians König zu bekommen. als er dann aber noch eine Bauerngabel gegen Springer und Läufer aufstellen konnte, zog Florian den Springer weg und übersah, daß jetzt seine Dame verloren ging. Weitere Materialverluste und schließlich das Matt führten zum 0-2.

Brett 3: Tim Kamphausen gewann erst einen Springer, dafür konnte er aber nicht mehr rochieren. Im Angriffsgetümmel zog sein Gegner seine Dame auf ein bedrohtes Feld, so daß Tim materiell weit führte. Beim entschiedenen Mannschaftskampf hatte er aber keine rechte Lust mehr weiter zuspielen und man einigte sich aufs Remis.

Brett 4: Derk Kamphausen mußte ebenfalls einen Angriff seines Gegners abwehren ,was ihm auch eine Zeitlang recht gut gelang. Doch irgendwann verlor er wohl den Überblick und griff selber etwas zu optimistisch an, was sein Gegner gnadenlos bestrafte und den dritten Punkt für Senne sicherte.

Gute Leistungen beim Überraschungseier-Turnier in Friedrichsdorf

Von Dirk Husemann

Gute Leistungen zeigten unsere U14-Jugendlichen beim Überraschungseier-Turnier in Friedrichsdorf. Für jeden Punkt gab es ein Überraschungsei. Das hatte immerhin 46 TeilnehmerInnen angelockt, die sieben Runden im Schnellschach (15 Minuten pro Spieler und Partie) hinter sich brachten.

Von unserem Verein schnitt Julian Möller am besten ab. Mit vier Punkten belegte er den 20. Platz. Frühe Einsteller verhinderten eine bessere Plazierung, andererseits konnte er einige schöne Mattbilder konstruieren.

Tim Kamphausen lag nach 5 Runden mit 3,5 Punkten gut im Rennen, konnte aber gegen die stärkeren Gegner in den beiden Schlußrunden nicht mehr nachlegen, so daß sich sein Punktekonto nicht weiter erhöhte und er auf dem 24. Platz landete.

Florian Pfeiffer startete mit 2/3 ganz hervorragend, doch dann folgte eine längere Durststrecke. Erst in der letzten Runde konnte Florian den 3. Punkt verbuchen, der ihm den 33. Platz bescherte.

Derk Kamphausen hatte nach 5 Runden mit 2,5 Zählern die 50%-Marke fest im Visier, doch leider gelang ihm in den beiden Schlußrunden kein weiterer Punktgewinn. Schlußendlich belegte er den 36. Platz.

Es war klar zu sehen, daß bereits einige Fortschritte erzielt wurden. Das wird sicherlich auch so weitergehen, wenn weiterhin beständig trainiert wird.

NRW-Qualifikation verschenkt

Deutlich unter ihren Möglichkeiten blieb unsere Jugendblitzmannschaft. Bei den in Barntrup ausgetragenen Verbandsmeisterschaften ging doch reichlich viel schief. Dennoch konnte hinter Bad Lippspringe (21-1; 30), Enger/Spenge II (17-5; 33), Min-den (16-6; 28) und Delbrück (12-10; 26) mit 12-10 Mannschaftspunkten und 24,5 Brettpunkten der fünfte Platz belegt werden. Es fehlten lediglich 1,5 Brettpunkte zur Qualifikation für die NRW-Meisterschaften, die allerdings unverdient gewesen wäre.

Güt Barn Min Del Bad Li Lem Wer E/S I E/S II Por Lipp Summe %
Winterling, Janko 0 1 0 1 1k 0 1k 0 0 0 1 3/9 33,3
Orth, Johannes 1 0 1 1 = 0 1k 1 0 1 1 6,5/10 65,0
Willenberg, Max 1 1 0 0 0 0 1k 0 1 0 0 3/10 30,0
Brenitsch, Viktor 1 1 0 0 0 1 1k 1 1 1 1 7/10 70
Gesamt 3 3 1 2 1,5 1 4 2 2 2 3 24,5/44 55,7

Ein Blick auf die Einzelbilanzen zeigt, daß Johannes Orth und Viktor Brenitsch ordentlich spielten, während Janko Winterling und Max Willenberg sicherlich (auch im Blitzen) schon bessere Tagen erlebt haben. Was alles möglich gewesen wäre, wird deutlich, wenn in Betracht gezogen wird, daß die drei Niederlagen gänzlich unnötig waren und die Unentschieden stets locker hätten gewonnen werden können. Wie immer beim Blitzen, liegen Glück und Pech nah beieinander, vielleicht haben wir nächsten Mal wieder etwas mehr das Glück auf unserer Seite...

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Kurzmeldungen des Vorstandes und aus dem Bezirk

  • Vereinsmeister der B-Klasse wurde Falk Schade vor Lars Oesterreich und Helmut Quakernack. Herzlichen Glückwunsch!
  • Nach den Osterferien, wird es Donnerstags ein buntes Programm geben: Themablitz, Aktivschachturnier im K.O. System, Analyse der Nowgorod-Partien oder, oder, oder: Zeit für Ihre Wünsche!
  • !Achtung! In der Kimbernstraße kann auch in den Osterferien und an den Feiertagen im Juni Schach gespielt werden!
  • !Wichtig! Die diesjährige Mannschaftsbesprechung findet statt am Montag, 26.06.2000. Bitte unbedingt vormerken! Der bzw. die Vorschläge zur Aufstellung der Mannschaften werden in der Juni-Ausgabe veröffentlicht.


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Betrifft: Leinewebermarkt

Auch in diesem Jahr wird unser Schachklub wieder auf dem Leinewebermarkt vertreten sein, aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr haben wir uns dazu entschlossen, sowohl am Samstag als auch am Sonntag präsent zu sein.

Deshalb benötigen wir viele engagierte Vereinsmitglieder, die bei der Betreuung unseres Standes helfen können.Wer am Samstag, dem 27. Mai in der Zeit von 14:00-19:30 Uhr oder am Sonntag, dem 28. Mai in der Zeit von 11:00-18:30 Lust und Zeit hat, der setze sich bitte mit Jens Placke oder Dirk Husemann in Verbindung.Zusätzlich benötigen wir sicherlich wieder zwei Tapeziertische und ein größeres Fahrzeug, welches unser großes Plakat befördern kann.


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Aktuelle DWZ-Liste (16.03.2000)

Die aktuellen DWZ-Zahlen der Vereinsmitglieder werden ab sofort in der Ergebnisabteilung aufgeführt und dort regelmäßig aktualisiert.


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Einladung zur Jahreshauptversammlung am 25. Mai 2000

An alle Mitglieder des Brackweder Schachklubs von 1924

Liebe Schachfreunde,

hiermit möchte ich Sie herzlich zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung einladen. Diese wird stattfinden am 25.05.2000 um 19:30 Uhr im Vereinslokal/Kimbernstraße 13.
In Vertretung für Werner Erpel wird der Unterzeichner die Versammlung leiten.

Für die Tagesordnung sind folgende Punkte vorgesehen:

  1. Begrüßung,
  2. Ehrungen,
  3. Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Hauptversammlung,
  4. Jahresberichte der Vorstandsmitglieder,
  5. Bericht der Kassenprüfer,
  6. Entlastung des Vorstands und Wahl eines Alterspräsidenten,
  7. Neuwahl des Vorstandes,
  8. Bestimmung der Kassenprüfer für das kommende Jahr,
  9. Wahl des Spielausschusses für die kommende Saison,
  10. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

J.P.

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Vereinszeitung Juni 2000

Liebe Schachfreunde,

die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren, mit dieser Vereinszeitung und dem enthaltenen Protokoll der Jahreshauptversammlung wollen wir die letzte, wechselhafte Saison abschließen. Bitte beachten Sie den Diskussionsvorschlag zur Mannschaftsbesprechung und kommen Sie doch am Montag, 26.06., 20:15 (neue Uhrzeit!) in die Kimbernstraße, um bei der Aufstellung mitwirken zu können.

Inhalt dieser Zeitung:

  • Einen Bericht von unserer Ersten,
  • Berichte vom Jugendschach,
  • Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
  • Ein Turnierbericht vom Bad Salzufler Open,

Ihnen allen schöne, erholsame und nicht ganz schachlose Sommermonate wünscht J.P.


Bericht von unserer ersten Mannschaft

von Dirk Husemann

Brackwede I steigt definitiv ab

In dem provisorisch angesetzten Stichkampf gegen Barntrup ging es für unsere erste Mannschaft darum, eventuell doch noch in der Verbandsliga zu verbleiben. Dabei hätten sich die Bedingungen, die einen Verbleib ermöglicht hätten, erst nach dem Stichkampf herausgestellt.

Da der Stichkampf allerdings ohnehin mit 3-5 verloren wurde, sind wir nun sicher, daß wir abgestiegen sind. Der Kampf als solches war eigentlich von Anfang an sehr schwierig für und nur zwischenzeitlich gab es einmal ein Fünkchen Hoffnung, der allerdings wieder sehr schnell verloschen war.

Zu den einzelnen Brettern:

Brett 2: Nachdem von einem Eröffnungsvorteil bei mir nicht viel zu spüren war, verpaßte ich eine riskante Fortsetzung im Mittelspiel. Danach stand ich leicht schlechter, so daß ich das Remisangebot meines Gegners akzeptierte.

Brett 1: Stephan Peters stand bereits in der Eröffnung ziemlich passiv. Der König wurde in der Mitte festgehalten, kurz darauf verabschiedeten sich zwei Bauern, als dann auch noch eine Figur keine Felder mehr hatte, gab Stephan auf.

Brett 6: Helmut Quakernack hatte zunächst eine leicht bessere Position, doch dann verflachte das Spiel. Das Springerendspiel, in dem er schließlich landete, schien leicht schlechter für ihn, so daß ein Remis gerechtfertigt war.

Brett 3: Jens Placke kam mit etwas passiver Stellung aus der Eröffnung. Als der Mannschaftskampf in die kritische Phase kam, hatte Jens eine Zugwiederholung, die er jedoch nicht wahrnahm. Die statt dessen gewählte risikoreiche Fortsetzung verlor leider nach einigen Zügen.

Brett 4: Johannes Orth hatte einen Königsinder auf dem Brett. Sein Gegner rollte auf dem Königs-, Johannes auf dem Damenflügel. Eigentlich schien Johannes aus dem Gröbsten heraus zu sein, da opferte der Gegner einen Turm für zwei bauern und einige Schachs. Johannes setzte falsch fort und konnte vor Matt aufgeben.

Brett 8: Max Willenberg kam gut aus der Eröffnung, verdarb seine Stellung allerdings im Mittelspiel. Nachdem sein Gegner ihn wieder ins Spiel brachte, einigten sich die beiden bei leicht schlechterer Stellung für Max auf Remis.

Brett 5: Janko Winterling gewann nach der Eröffnung einen Bauern, für den der Gegner allerdings mächtiges Druckspiel bekam. Umsichtig wehrte Janko alle Drohungen ab und konnte sodann durch ein Bauernopfer die luftige Stellung des gegnerischen Königs schulmäßig ausnutzen und überzeugend gewinnen.

Brett 7: Bernd Fischer hatte wieder eine seine bewährten Igel-Stellungen. Als sein Gegner nicht aufpaßte, gewann Bernd die Qualität. Diesen Vorteil nahm er mit bis ins Endspiel, wo er sich allerdings mit seinem Gegner auf ein Remis verständigte, in Anbetracht des entschiedenen Mannschaftskampfes.

Vielleicht wäre mit ein wenig Wenn-Und-Aber an einigen Stellen mehr drin gewesen, doch insgesamt geht die Niederlage wohl in Ordnung.

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Berichte vom Jugendschach

Von Dirk Husemann

Titel für Johannes Orth

In seinem letzten Turnier als Jugendlicher konnte sich Johannes Orth den Titel des Bezirksblitzjugendmeisters sichern.

Bei dem von uns selbst ausgetragenen Turnier waren in den Altersklassen U14 und U20 insgesamt 17 Akteure am Start.

Aus unserem Verein gab es drei Teilnehmer zu verzeichnen:

Max Willenberg erwischte nicht seinen besten Tag. Nachdem die Eröffnung meist gut funktionierte, verölte er zu oft seine Stellungen im Mittelspiel und kam dann üblicherweise in schlechte Endspiele. Mehr als 1 Punkt und der vorletzte Platz unter den 7 Teilnehmern in der U20 war infolgedessen nicht zu erreichen.

Janko Winterling verlor in der 3. Runde gegen Johannes ziemlich chancenlos, da er die anderen Spiele allerdings gewann, lag er gut im Rennen, als er in der vorletzten Runde gegen den bis dahin führenden Gütersloher Arthur Minosjan antrat. Janko stand sehr gut, nur leider fand er nicht die richtige Fortsetzung und verlor schließlich. Ein Sieg in der letzten Runde sicherte Janko 4 Punkte und den 3. Platz.

Johannes Orth spielte sehr fair. In der ersten Runde gab er eine Stellung Remis, die er in wenigen Zügen durch Zeitüberschreitung des Gegners hätte gewinnen können. In den folgenden Runden agierte Johannes sehr souverän und ließ nichts anbrennen. In der letzten Runde überspielte er den Tabellenersten Arthur Minosjan in überzeugender Manier und gewann verdient den Titel des Bezirksblitzmeisters bei den Jugendlichen.

Aufgrund des schnellen Zupackens war diesmal selbst das Abbauen des Materials keine Hürde für die Brackweder!

Janko Winterling 20. beim NRW-Blitzen

Nachdem sich Janko Winterling für das NRW-Einzelblitzen der Jugendlichen qualifiziert hatte, ging es in dem Turnier selbst in Bochum darum, möglichst Erfahrungen gegen die überwiegend stärkere Gegnerschaft zu sammeln. Unter den 24 Teilnehmern befanden sich etliche mit DWZ über 2000, die dementsprechend dann auch ein ziemlich ordentliches Schach spielten. Janko hielt sich jedoch recht wacker und kam mit 6 Punkten schließlich auf den 20. Platz.

Dabei war der Verlauf des Turnieres für Janko recht wechselhaft: Nach einem Auftaktremis stand Janko in den folgenden Runden jeweils ganz ordentlich und hatte bei der Zeit immer eine glatte Minute Vorsprung. In der Endphase der jeweiligen Partien ließ Janko dann aber nach, er dachte länger nach und machte schlechtere Züge. Erst in der 6. Runde kam Janko zum ersten Sieg, als er seinen Gegner über die Zeit schob. Nach drei weiteren Niederlagen hatte Janko dann seine stärkste Phase, als er vor und nach der Mittagspause vier Partien in Folge gewinnen konnte, hier zeigte er sein bestes Schach. Danach wurde eine Konditionsschwäche offenbar: Janko machte mehrere leichte Fehler. In der 19. Runde kam Janko in unklarer Stellung zu einem weiteren Remis, in den letzten Runden folgten nochmals leichte Fehler, so daß es bei den sechs Punkten blieb.

Insgesamt bleibt die Erkenntnis, daß es an der einen oder anderen Ecke noch etwas an der Konzentration mangelt, um in einem derartig starken Teilnehmerfeld besser bestehen zu können, wenngleich Janko sicherlich mit dem Erreichten zufrieden sein kann.

Erste Achtungserfolge in Georgsmarienhütte (nach Angaben von Gunther Stephan)

Beim traditionellen Schnellschachturnier in Georgsmarienhütte für U14-Jugendliche konnten die 7 Brackweder Teilnehmer weitere wichtige Erfahrungen sammeln und bereits erste Achtungserfolge sammeln.

Dankenswerterweise waren Familie Kamphausen und Gunther Stephan als Fahrer eingesprungen, letzterer betreute den Brackweder Trupp auch vor Ort. Insgesamt gab es 124 Teilnehmer, es wurde zusammen gespielt, gab dann aber auch Sonderwertungen in den Klassen U14, U12 und U10. Es waren neun Runden im Schweizer System zu absolvieren, mit jeweils 15 Minuten pro Spieler und Partie.

Jessica Böttcher (U10) erwischte nicht ihren besten Tag. Nach vier Niederlagen zu Beginn folgten ein Sieg und ein Remis, leider konnte sie das Punktepolster in den letzten drei Runden nicht weiter aufstocken und landete mit 1,5 Punkten auf dem 122. Platz.

Derk Kamphausen (U10) gewann nach drei Niederlagen in der vierten Runde seine erste Partie, nach einer weiteren Niederlage und einem folgenden Sieg mußte er bis zur letzten Runde warten, bevor er erneut den Gegner bezwingen konnte. Mit insgesamt 3 Punkten sprang für ihn der 108. Platz heraus.

Arthur Hellert (U10) verlor die ersten beiden Partien, holte in den folgenden vier Runden allerdings drei Punkte. Zum Abschluß hatte er allerdings nichts mehr hinzuzusetzen, so daß es bei den drei Punkten blieb, die den 107. Rang bedeuteten.

Christian Meier (U12) kam zunächst nicht so recht in das Turnier: Er verlor viermal in Folge. Dann berappelte er sich jedoch und erzielte drei Punkte in den folgenden vier Partien. Nach einer Niederlage zum Abschluß hatte auch er drei Punkte, die für den 105. Platz genügten.

Tim Kamphausen (U14) spielte nach zwei Niederlagen in der 3. Runde Remis. Nach einem Verlust kam er zu zwei Siegen, dann folgten zwei weitere Niederlagen, bevor es einen Sieg in der letzten Runde gab. Die insgesamt 3,5 Zähler reichten für Rang 97.

Unser jüngstes Mitglied Niklas Zegula (U10) legte los wie die Feuerwehr und gewann gleich in den ersten zwei Runden beide Partien. Dann wurden die Gegner wohl zu stark, in den folgenden sechs Runden konnte Niklas nicht mehr als ein Remis erzielen. Zum Abschluß fing er sich jedoch und gewann, so daß er mit 3,5 Punkten den 88. Platz belegte.

Florian Pfeiffer (U12) bekam in den ersten Runden kaum ein Bein an den Boden: Nach fünf Runden war nur ein Punkt auf seinem Konto. Doch dann drehte Florian auf und gewann drei Mal in Folge, mit einem Remis in der letzten Runde sicherte er sich 4,5 Punkte und die 50%-Marke. Er landete auf dem 69. Platz.

Insgesamt merkt man mittlerweile, daß erste Erfolge erzielt werden, wenngleich noch viel zu üben ist. Dabei sollte nicht vergessen werden, daß die meisten unserer Jugendlichen noch so jung sind, daß sie an diesem Turnier sicherlich noch häufiger teilnehmen können.

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Kurzmeldungen des Vorstandes und aus dem Bezirk

  • Auch in den Sommerferien kann Schach in der Kimbernstraße gespielt werden. Das Vereinsheim ist allerdings nur Donnerstags geöffnet. Das Montagstraining für Jugendliche findet also nicht statt.
  • Dirk Husemann hat zur Vorbereitung auf die nächste Saison einen Vergleichskampf gegen die Schachfreunde aus Lieme organisiert. Es soll an den jeweiligen Vereinsabenden am Montag, 21.08. in Lieme und am Donnerstag, 31.08. bei uns in der Kimbernstraße an 10-12 Brettern gespielt werden. Unsere Mannschaft steht noch nicht ganz fest: Wer Interesse hat, meldet sich bei Dirk Husemann.
  • Wer Interesse hat, an den Einzelwettbewerben der nächsten Saison teilzunehmen, (Bezirksmeisterschaft und/oder Dähnepokal) sollte dies auf der Mannschaftsbesprechung oder direkt Jens Placke mitteilen.
  • Johannes Orth hat die aktuelle BWZ-Liste erstellt, (BWZ: "Brackweder-Wertungs-Zahl"). ein Exemplar der Liste ist über ihn erhältlich. (Die BWZ ist lt. Turnierordnung eine Orientierungshilfe für die Mannschaftsplanung)
  • Eine Angabe im Protokoll der Jahreshauptversammlung ist schon wieder "von gestern": Unsere Mitgliederzahl hat in der Zwischenzeit wieder die "Hunderter-Schallmauer" erreicht, mit genau 100 Mitgliedern starten wir in die neue Saison!


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Bad Salzufler Open - Max Willenberg gewinnt Rating-Preis

von Dirk Husemann

In der Woche nach Ostern fand in Bad Salzuflen ein neunrundiges Open statt. Trotz eines großzügig angekündigten Preisfonds fanden sich lediglich 67 Teilnehmer ein, die sich prompt mit einem wesentlich schlechteren Preisfonds konfrontiert sahen. Die Spielbedingungen im Kurhaus waren durchweg in Ordnung, aus unserem Verein waren drei Teilnehmer zu verzeichnen: Max Willenberg, Janko Winterling und ich.

Max Willenberg startete mit einer klaren Niederlage, worauf ein kampfloser Sieg folgte. In der 3. Runde zeigte Max eine tolle Verteidigungsleistung, als er ein Endspiel mit Turm und Bauer gegen Läufer, Springer und Bauer Remis halten konnte. In der 4. Runde stellte Max Gegner eine Qualität ein, diesen Vorteil verwertete Max souverän. In Runde 6 kam Max nach der Eröffnung unter Druck und die unglückliche Plazierung der Dame kostete zwei Springer und die Partie, aber die folgende Partie konnte Max im Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern bei Zwei Minusbauern Remis halten. In der 8. Runde gewann Max frühzeitig zwei Bauern und schließlich auch die Partie. In der 9. Runde stand Max nach der Eröffnung gar nicht gut, schaffte es aber, in ein ausgeglichenes Endspiel abzuwickeln, welches er allerdings bald einstellte. Max kam somit auf vier Punkte und den 38. Platz, er gewann den Rating-Preis für Spieler mit einer DWZ von unter 1600, was ihm in Zukunft nicht mehr gelingen kann, da er durch die außerordentliche Leistung seine Zahl um über 100 Punkte verbessern konnte und nun über 1600 liegt.

Janko Winterling begann das Turnier mit einem furiosen Remis gegen einen wesentlich besseren Gegner. In den beiden folgenden Runden folgten zwei ziemlich chancenlose Niederlagen. In der vierten Runde stand Janko zunächst besser, wickelte aber in ein schlechtes Endspiel ab, welches mit Hilfe des Gegners noch Remis wurde. In der 5. Runde verpaßte Janko eine gute Chance und stellte die Partie einzügig weg. Nach einer merkwürdigen Eröffnung des Gegners kam Janko in der 6. Runde zu einem Angriff, gegen den sich sein Gegner nicht gut wehrte und schließlich matt gesetzt wurde. In der 7. Runde schlug der gegnerische Angriff durch. Die 8. Runde sah eine bessere Stellung von Janko, aber in dem Endspiel war nicht mehr als ein Remis drin. Zum Abschluß konnte Janko trotz schwieriger Stellung gegen seinen Gegner gewinnen. Insgesamt kam Janko mit 3,5 Punkten auf den 47. Platz, er hatte sich sicherlich mehr erhofft.

Ich begann mit einem Remis gegen einen wesentlich besseren Gegner. Es folgten zwei unnötige Niederlagen. In der 4. Runde konnte ich mich nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen meinen Gegner durchsetzen. Die 5. Runde brachte meine spannendste Partie: Für einen Königsangriff opferte mein Gegner insgesamt zwei Türme, nach einer nicht korrekten Verteidigung meinerseits war der Angriff von Erfolg gekrönt. Nach einem Bauerneinsteller meines Gegners in der 6. Runde machte ich es mir noch schwer, konnte die Partie aber schließlich gewinnen. In der folgenden Runde stand ich erst etwas passiver, nach einem Qualitätsopfer für zwei Bauern aber klar besser, bevor ich einen Fahler beging, wonach ich ein Endspiel mit 3 Bauern für die Figur gerade nach Remis halten konnte. In der 8. Runde brachte ich nicht mehr als ein Kurzremis zustande, zum Abschluß folgte eine erneute unnötige Niederlage, als ich zweimal remisträchtige Fortsetzungen ausließ. Meine 3,5 Punkte reichten für den 44. Platz, der enttäuschend war.


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Vereinszeitung August 2000

Liebe Schachfreunde,

mit dieser Zeitung erhalten Sie viele Informationen zur kommenden Saison, bitte beachten Sie auch die diversen Einladungen zu Turnieren in dieser Zeitung. Eine letzte Meldung: Die erste Fernpartie gegen unsere Schachfreunde in Nowgorod (unsere Weißpartie) ist entschieden: Wegen zwingender Zugwieder-holung hatten wir ein Remisangebot gemacht, das Nowgorod akzeptiert hat. Die Notation der Partie folgt in der nächsten Vereinszeitung.

Inhalt dieser Zeitung:

  • Die Einladung zur Siegerehrung der Brackweder Stadtmeisterschaft 2000,
  • Die Einladung zur Vereinsmeisterschaft 2000/2001,
  • Daten für die Mannschaftsmeisterschaften,
  • Ein Bericht vom Jugendschach,
  • Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
  • Ein Bericht vom Mühlenhofturnier,
  • Ein Bericht von der OWL-Meisterschaft.

Einen guten Start in die neue Saison und viele spannende Partien wünscht Ihnen J.P.


Einladung zur Siegerehrung der Brackweder Stadtmeisterschaft 2000

Am 14. September 2000, 19:30 Uhr wird der Brackweder Bezirksvorsteher Herr Kienitz die Siegerehrung vornehmen, alle Turnierteilnehmer und Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen, um dieser Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu verleihen. Im Anschluß an die Siegerehrung wird gegen 20:00 Uhr traditionell die offene Brackweder Blitzmeisterschaft ausgetragen. Auch hierzu sind alle Schachfreunde herzlich eingeladen.
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Einladung zur Vereinsmeisterschaft 2000/2001

Alle Vereinsmitglieder sind herzlich zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft eingeladen.
Die erste Runde soll am 07.09.2000 um 19:00 beginnen. Anmeldungen bitte bis zum 07.09., 18:59 Uhr an Spielleiter Johannes Orth (jojo.bielefeld@gmx.de).
Es wird nach der gültigen Turnierordnung gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 2 Stunden für 40 Züge und 1 Stunde für den Rest der Partie. Der Rundenbeginn ist auch in diesem Jahr auf 19:00 Uhr gelegt, damit lange Partien nicht (zu) kurze Nächte bedeuten. Natürlich kann in Absprache der Partiebeginn verschoben werden.
Spielleiter Johannes Orth wird den Rundenplan nach der ersten Runde ausarbeiten und allen Teilnehmern zukommen lassen.
An den Rundenterminen herrscht im Turniersaal Rauchverbot!
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Daten für die Mannschaftsmeisterschaften

Die Mannschaftsaufstellungen erscheinen im linken Bereich, wenn Sie hier klicken!

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Bericht vom Jugendschach

Von Dirk Husemann

U14 Im Freundschaftskampf ohne Chance

Kurz vor den Sommerferien spielte unsere U14 an 8 Brettern einen Freundschaftskampf in Delbrück. Es wurden zwei Partien vereinbart (Farbwechsel). Obwohl Delbrück nur zu sechst antrat, hatten unsere Jugendlichen keine Chance, wenngleich einige Lichtblicke zu entdecken waren.

Julian Möller mußte an Brett 1 antreten. In der ersten Partie spielte er sehr schön und nutzte die halboffene g-Linie für einen Angriff auf den gegnerischen König, den er auch nach dem Abtausch der Damen ins Freie zerren konnte, wo er ihn sehr nett Matt setzte. In der zweiten Partie lief nicht mehr viel: Julian stellte bei einer Qualität weniger die Dame ein und verlor.

Marc Julian Sangel spielte an Brett 2. In der ersten Partie stand er schnell schlechter, nachdem er seine Dame zu schnell ins Spiel gebracht hatte. Diese ging bald darauf verloren, ebenso wie die Partie. Im zweiten Spiel kam Marc gut aus der Eröffnung heraus und gewann sogar einen Bauern. Doch irgendwie gingen seinen Leichtfiguren die Felder aus und er verlor.

Florian Pfeiffer hatte an Brett 3 einen unangenehmen Doppelbauern, den der Gegner zu einem Königsangriff nutzte, der auch mit Matt abgeschlossen wurde. In der zweiten Runde pausierte Florian.

Tim Kamphausen baute sich an Brett 4 sehr ordentlich auf, doch dann ließ er eine gegnerische Springergabel zu, die ihn schließlich einen ganzen Turm und auch die Partie kostete. Beim zweiten Spiel legte Tim ebenfalls eine Pause ein.

Derk Kamphausen brachte in der ersten Partie an Brett 5 eine Bauerngabel an, reagierte allerdings nicht auf den Zwischenzug seines Gegners, der die Dame angegriffen hatte. Danach war der materielle Rückstand zu groß und Derk verlor. In der zweiten Runde mußte Derk sogar an Brett 3 spielen. Hier verlor er nach einer Unachtsamkeit die Dame und wurde kurze zeit später Matt gesetzt.

Dennis Rabeneick spielte erst in der zweiten Runde, da an Brett 4. Er hatte zwei Doppelbauern, die dem Gegner als gute Angriffsobjekte dienten. Nachdem der Gegner einige erbeutet hatte, konnte er Dennis´ König Matt setzen.

Niklas Zegula spielte in der 1. Runde an Brett 6 eine unglaubliche Partie. Nach wenigen Zügen hatte er bereits einen Turm weniger, doch dann begann er zu kämpfen. Er gewann eine Figur und nach einem Abzugsschach auch den Turm und zwei weitere Figuren, so daß er drei Figuren mehr hatte. Dann wurden die gegnerischen Freibauern jedoch sehr stark, schließlich verwandelte sich einer in eine Dame. Niklas konnte allerdings durch einen Läuferspieß die neu entstandene Dame kurze Zeit später wieder zurückgewinnen. Im Endspiel mit einem Mehrspringer ließ sich Nilas nicht beirren und opferte den Springer, um seinen letzten verbliebenen Bauern in eine Dame zu verwandeln. Das Mattsetzen mit der Dame klappte dann reibungslos, so daß Niklas die erste Partie nach einer wahren Achterbahnfahrt gewonnen hatte. In der zweiten Runde hatte Niklas an Brett 5 weniger Glück: Nach einem Läuferspieß verlor er seine Dame, kurze Zeit später wurde er von seinem Gegner Matt gesetzt.

Arthur Hellert hatte in der ersten Runde spielfrei, in der zweiten spielte er an Brett 6. Arthur hatte schnell eine Figur gewonnen, spielte dann aber zu schnell und beging einige unnötige Fehler. Schnell geriet er in entscheidenden materiellen Nachteil, der nicht mehr aufzufangen war, so daß er schließlich verlor.

Fazit: Insgesamt eine deutliche 2-10 Niederlage, aber durch etwas Training über die Sommerferien können wir uns in der neuen Saison hoffentlich in besserer Form präsentieren.

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Kurzmeldungen des Vorstandes und aus dem Bezirk

  • Turnierinfos zu der Offenen Meisterschaft von Steinhagen 2000:
    9 Rd. CH/System, 40 Züge/2Std. Rest 1 Std., Keine Nachholpartien/ Partien können nur vorgeholt werden,
    Rauchverbot, Samstagstermine: 2.9./9.9./23.9./30.9./14.10./11.11./25.11./2.12. jeweils 15.00 Uhr
    Startgeld Erwachsene 10,--/Jugendliche 5,--/Schüler 2,-- + den gleichen Betrag an Reuegeld,
    Preise: für jeden/bei Gleichstand Buchholzwertung/verfeinerte Buchholzwertung,
    Siegerehrung: bei einer gemütlichen Weihnachtsfeier 16.12.00 um 15 Uhr,
    Anmeldung: Turnierleitung oder am 2.9.00 bis spätestens 14.45 im Turnierraum., Ort: Heimathaus Steinhagen, Alte Kirchstr. 4 (gegenüber der Kirche),
    Turnierleitung: Frank Beckmann, Elsa-Brandström-Str. 6, 33790 Halle, Tel 05201 / 665819


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Nur 5. Platz beim Mühlenhofturnier

von Dirk Husemann

Beim Mühlenhofturnier in Hücker-Aschen nahm unser Schachklub diesmal mit einer alleinigen Mannschaft teil, jedenfalls fast. Nach den letztjährigen Spielgemeinschaften mit Brake hatten wir in diesem Jahr eigentlich eine 12-er Mannschaft zusammen, nur irgendwie fehlte dann doch noch jemand. Glücklicherweise sprang Jörg Nolte aus Brake am letzten Brett ein. Die 6 Mannschaften wurden in zwei Gruppen a 3 Teams eingeteilt. In der Vorrunde spielte jeder gegen in seiner Gruppe, bei den anschließenden Plazierungsspielen traten die Mannschaften, die in den Vorrunden dieselben Plätze belegt hatten, gegeneinander an. Es wurden Partien mit 30 Minuten pro Spieler und Partie absolviert.

In unserer Vorrundengruppe bekamen wir es mit Werther und Zugzwang Minden zu tun.

In unserem ersten Spiel gegen Werther war es bis zur letzten Partie spannend. Nachdem zunächst Werther zweimal in Führung gegangen war, konnten wir ausgleichen und nach Siegen von Sascha Pollmann (3. Brett) und Franz Kirwald (4. Brett) sogar in Führung gehen, doch die letzten Partien liefen leider gegen uns, so daß wir knapp 5,5-6,5 verloren.

Im zweiten Gruppenspiel gegen Zugzwang Minden lagen wir schnell 1-4 zurück, nachdem ich meine klare Gewinnstellung weg gepatzt hatte. Zeitweilig konnten wir durch Punkte von Jörg Nolte, Roland Schultze und Sascha Pollmann noch etwas herankommen, aber im Endeffekt sprang nicht mehr als die 4,5-7,5 Niederlage heraus.

Im Plazierungsspiel um Platz 5 gegen Kirchlengern wurde dann (aus Zeitgründen) nur geblitzt, hier führten wir schnell und kamen zu einem überlegenen 9-3 Erfolg.

Hier noch die Aufstellung und Punktausbeute (alle spielten drei Runden): Gunther Stephan (2,5), Karsten Schimmer (1), Sascha Pollmann (2), Franz Kirwald (2,5), Johannes Orth (1,5), Dirk Husemann (2), Ulric Thiede (0), Max Willenberg (1,5), Lars Oestereich (0), Roland Schultze (2), Michael Böhling (1), Jörg Nolte (3).

Fazit: In der Vorrunde hatten wir bei den engen Spielen etwas Pech, ansonsten wäre sicherlich mehr drin gewesen. Wenn wir im nächsten Jahr besser abschneiden wollen, müssen wir uns wohl weiter verstärken... Trotz des ziemlich späten Spielbeginns hatten alle viel Spaß, so daß das Turnier dringend weiter zu empfehlen ist!


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Ein Bericht von der OWL-Meisterschaft

von Norbert Wolf

Mit einem Kurzbericht aus Bad Waldliesborn melde ich mich von den diesjährigen OWL-Einzelmeisterschaften der Damen und Herren.

Natürlich habe ich auch dieses Jahr einige Photos gemacht, die ich Euch nicht vorenthalten will. Ausgerichtet wurde das Turnier von den Schachkollegen aus Lippstadt im Hotel Orthkemper in Bad Waldliesborn.

Spielort

Zum Begrüßen einiger alter Kollegen aus dem letzten Jahr blieb allerdings nicht viel Zeit, da die 1. Runde doch wie üblich schon um 8.30 Uhr angesetzt war. Geleitet wurde das Turnier übrigens auch dieses Jahr wieder vom gewohnt souverän auftretenden Schiedsrichter Stefan Herkströter, der auch dieses Mal nicht allzu viel zu tun hatte, da zwischen den Spielern eine faire Atmosphäre herrschte.

Schiedsrichter Stefan Herkströter

Die Auslosung führte mir Peter Wisniewski als ersten Gegner zu. Erinnerungen an die sechsstündige Partie aus dem Werther Schloßopen wurden in mir wach, die ich trotz Vorteile nur Remis spielen konnte. Irgendwie musste mir wohl noch die Anreise aus Karlsruhe in den Knochen liegen, jedenfalls vertauschte ich als Schwarzer im Sizilianischen Rauser-Angriff zwei Züge und lag prompt einen Bauern im Rückstand. Ich kämpfte mich zwar noch ein wenig heran, mein Gegner lies mir in dem daraufhin entstandenen Turmendspiel jedoch keine Chance, so dass ich zum ersten Male eine OWL-Partie verlor. In den anderen Partien unterstrich Olaf Wehrmann mit einem Weiß-Sieg gegen Klaus Funke seine Titelambitionen. Klaus Funke war als Ersatz für den Mindener Dirk Schuh angetreten, der lieber an einem Open teilnahm.

Alan Chapman

Der Evergreen Beller-Chapmann ging ebenso Remis aus, wie die Partie zwischen Reinhard Geisler und Martin Fenner.
Nachdem Mittagessen ging es dann gegen "Hacker" Geisler.

Reinhard Geisler

Reinhard vergaß als Schwarzer im c4-Drachen d6 zu ziehen, so dass ich durch Vorstoß des e-Bauern optisch in Vorteil kam. Leider wusste ich mit der Stellung nichts anzufangen, so dass es unter einem nicht ganz freiwilligen Bauernopfer wild wurde. In beiderseitiger Zeitnotphase konnte ich meinen Freibauern auf der c-Linie durchbringen, stellte anschließend jedoch eine ganze Figur ein. Mein Gegner half mir durch Zeitüberschreitung zum seltenem Ereignis und zum vollem Punkt. In den anderen Partien blieb Klaus Funke durch seinen Sieg gegen Alan Chapmann auf Tuchfühlung zu Olaf Wehrmann, der gegen Wisniewski bereits seinen zweiten vollen Punkt holte.

Partieschnappschuß

Martin Fenner und Frank Bellers trennten sich unentschieden. Nach dem sehnsüchtig erwarteten Abendessen wurden die Zimmer verteilt und man traf sich zum Aprés-Schach.

Am Donnerstag ging es dann mit Schwarz gegen Frank Bellers. In einer zähen strategischen Königsindisch-Sämisch-Partie konnte ich mich allmählich aus der Umklammerung befreien. In wohl recht ausgeglichener Stellung unterlief mir ein folgenschwerer Patzer, und ich konnte wegen zweizügigen Matts aufgeben. Die Bildpartie endete mit Punkteteilung, während Chapmann und Wehrmann ihre Partien gewinnen konnten. Am Nachmittag reisten dann die Damen an. In der Mindener Vereinsmeisterschaft trennte man sich nach zwölfzügigem Damenopfer unentschieden, ebenso wie Julia Hoffmann und Lore Preiss. Die erste Tabellenführung übernahm Heike von Malm mit ihrem Sieg gegen den "gelben Käfer" aus Lieme, Martha Rathmann.

Der gelbe Käfer

Abends wurde dann noch mit vielen Cocktails und mit Bier Geburtstag gefeiert.

Am vierten Spieltag fiel bei den Herren die Vorentscheidung. Olaf Wehrmann konnte sich gegen Frank Bellers aus einer brenzligen Situation mittels Turmopfer befreien und den Punkt einsacken. Während Peter Wisniewski und Reinhard Geisler Remis machten, konnten Klaus Funke und, endlich auch mal in überzeugender Manier, der Autor ihre Partien für sich entscheiden. Bei den Damen setzte sich das Mindener Dreamteam gewohnt durch. Auch nachmittags das gewohnte Bild.

Turniersaal

Bei den Damen gewannen Stefanie Niemeier und Kathrin Winter ihre Partien uns setzten ihr totes Rennen fort. Bei den Herren zeigte zwar Reinhard Geisler durch seinen Sieg gegen Klaus Funke, dass er Schach noch längst nicht verlernt hat, ansonsten setzten sich Bellers gegen Wisniewski sowie Wehrmann recht einfach gegen Chapmann durch. Jedenfalls konnte sich ein entspannter Mindener Coach dank der zwei Punkte Vorsprung seines Teilnehmers zurücklehnen.

Coach

Ich konnte in meiner einzigen Positionspartie gegen meinen ZimmernachbarnMartin Fenner gewinnen und mich vom Tabellenende absetzen. Abends erkundeten wir dann die Liesborner Kneipenszene. Den nächsten Samstag herrschte dann beim Frühstücksbuffet schon ein wenig Wehmut, sollte es doch wegen des Umzuges am Sonntag der letzte Tag in Bad Waldliesborn sein. Überhaupt war die Stimmung unter den Aktiven, nicht nur wegen der guten Hotelzimmer und der attraktiven Bedienung, das ganze Turnier über ausgezeichnet.

Frühstück

Am vorletzten Spieltag schien die Lage für das Verfolgerteam schon aussichtslos zu sein. Aus seinen restlichen zwei Partien benötigte "El Piratos" nur noch ein halbes Pünktchen und trat gegen den Tabellenletzten an. Dieser fightete aber zurück und nach spannender Hängepartie konnte er zumindest für den ersten halben Punkteverlust für den Turniersieger sorgen. Versöhnlich war der Samstag auch für mich. In einer wilden Sizilianischpartie mit heterogenen Rochaden konnte ich mich gegen Fernschachexperte Funke durchsetzen, der sich am Ende noch mit doppeltem Figurenopfer und Doppelturm-Damentausch wehrte. Alle anderen, die am Vorabend noch aus Tonkrügen Bier getrunken hatten, sollten ihre Partien gewinnen. Am Nachmittag bekam ich, dank meiner Internetfreundin, dann erstmals Fanunterstützung.

Überhaupt war das Zuschauerinteresse, im Gegensatz zum Vorjahr doch sehr gering. Einzige Lippstädter Zuschauer waren neben dem Organisator ein Entenpärchen von der Lippe am letzten Spieltag. Auch am letzten Tage wurden alle Partien ausgekämpft, obwohl die Entscheidung gefallen war. Davon zeugt auch die geringe Remisquote des Turniers, nur sechs Partien aus den ersten drei Tagen kannten keinen Sieger.

Gruppenfoto

Nach dem Gruppenphoto vor der letzten Runde, konnten Alan Chapmann, Klaus Funke und Peter Wisniewski gegen Reinhard Geisler, Frank Bellers und Martin Fenner gewinnen. In meiner Partie gegen Olaf Wehrmann ließ sich mein Gegner in für ihn fremdes Gewässer führen. Nachdem das vornächtliche Duell an der Theke unentschieden ausging, konnte ich ein nicht ganz korrektes Turmopfer bringen und den König in die Brettmitte treiben. So hatte ich mit vier Siegen in Folge und dem zweiten Platz mein persönliches Happy-End.

Parallel zum OWL-Kongreß, bei dem unser Schiedsrichter ebenfalls einen Platz gut machen konnte, machten die Damen Überstunden.

Überstunden...

Die Entscheidung wurde dann auch durch die Siegerehrung unterbrochen, die allerdings sehr dürftig ausfiel, gab es doch keine Pokale oder Preise. Nach Wiederaufnahme konnte sich dann Stefanie Niemeier gegen Lore Preiss durchsetzen, die Entscheidung muß nun durch zwei Stichkämpfe zwischen Stefanie Niemeier und Kathrin Winter ermittelt werden. Wenn ich ein Resumée ziehe, dann konnte die Veranstaltung aus meiner subjektiven Sicht spielerisch und organisatorisch natürlich von vornherein niemals mit der Brackweder OWL-Meisterschaft des Vorjahres mithalten.

El Piratos

Aufgrund der tollen Atmosphäre auf und hinter dem Brett kann ich aber nur jedem empfehlen, einmal auf Bezirksebene mitzuspielen, um sich vielleicht für das OWL-Turnier zu qualifizieren.

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Oktober 2000

Liebe Schachfreunde,

die ersten Mannschaftskämpfe sind gespielt, für einige sogar schon der letzte Heimkampf im Gemeinschaftshaus Quelle. Ab 2001 werden wir unsere Heimkämpfe in der Rudolf-Rempel-Schule bestreiten (mehr dazu in der nächsten Ausgabe!) Die Ergebnisse lassen sich gut ansehen, die Chemie in den Mannschaften scheint zu stimmen, lediglich im Blitzschach (s.u.) waren wir, glaube ich schon mal viel besser... Nun aber zum

Inhalt dieser Zeitung:

  • Berichte von unseren Mannschaften,
  • Berichte vom Jugendschach,
  • Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
  • Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft,
  • Notation der 1. Fernpartie gegen Nowgorod.

Weiterhin viel Spaß am Schach wünscht J.P.


Berichte von unseren Mannschaften

Klarer Auftakterfolg für zweite Mannschaft

von Dirk Husemann

Zu Beginn der neuen Saison hatte es unsere zweite Mannschaft in der Verbandsklasse B gleich mit dem DWZ-Favoriten Geseke zu tun. Glücklicherweise waren die ersten drei Bretter des Gegners nicht dabei. Auch wenn der Kampf lange Zeit eher leicht ungünstig für und aussah, kippten zum Schluß einige Bretter für uns. Heraus kam schließlich ein ziemlich deutlicher 6-2 Erfolg, der uns gleich die Tabellenführung bescherte.

Brett 1: Ralf-Günter Hoffmann hatte es ganz einfach, da sein Gegner nicht erschien.

Brett 3: Janko Winterling spielte nach Rochaden auf entgegengesetzte Flügel zu zaghaft. Nach einem groben Fehler gab Janko gleich auf.

Brett 8: Ersatzspieler Max Willenberg wußte die gegnerische Eröffnungsbehandlung mit zu später Rochade glänzend zu widerlegen: Bei einem Königsangriff gab der Gegner gleich eine Figur ab, was nicht viel nützte, da Max kurze Zeit später ein nicht zu verhinderndes Matt drohte und durch seinen Sieg uns mit 2-1 in Führung brachte.

Brett 7: Bernd Fischer hatte wieder einmal eine Igel-Stellung auf dem Brett. Er stand zwar etwas passiver, doch durch eine Zugwiederholung wurde das Remis besiegelt.

Brett 6: Stephan Peters schien sich zunächst seinem Gesundheitszustand anzupassen: Auch seine Stellung lahmte. Sein Gegner verpaßte jedoch eine bessere Fortsetzung und lief in einen taktischen Konter, der die Dame und schließlich auch die Partie kostete.

Brett 4: Franz Kirwald hatte in der Eröffnung leichte positionelle Vorteile, die er im Mittelspiel behielt und bei gegnerischer Zeitnot in einen Bauerngewinn umsetzte. Eine taktische Möglichkeit zum Generalabtausch ließ Franz nicht ungenutzt und sicherte mit der Abwicklung ins gewonnene Bauernendspiel somit beim Zwischenstand von 4,5-1,5 bereits den Mannschaftssieg.

Brett 2: Johannes Orth stand in der Eröffnung ganz ordentlich, ließ seinem Gegner dann im Mittelspiel allerdings zu viele Chancen zum Gegenspiel. Johannes überstand die beiderseitige Zeitknappheit mit Glück unbeschadet und hatte schließlich ein ausgeglichenes Springerendspiel auf dem Brett, in welchem bald darauf ein Remis gegeben wurde.

Brett 5: ich selbst stand wie üblich: zwar solide, aber etwas passiv. Mein Gegner fand jedoch nicht die stärkste Fortsetzung und ließ mich zu einem Bauerndurchbruch kommen, der mir zwei verbundene Freibauern und einen Mehrbauern sicherte. Das konnte ich dann leicht nach Hause schieben und den 6-2 Endstand perfekt machen.

Sicherlich fällt der Sieg um mindestens einen Punkt zu hoch aus, aber nach dem Pech der letzten Saison läuft vielleicht in diesem Jahr auch einmal dauerhaft etwas für uns.

Tabellenführung behauptet

Im Auswärtsspiel in Paderborn Elsen konnte unsere zweite Mannschaft auf der ganzen Linie überzeugen und die am ersten Spieltag errungene Tabellenführung souverän verteidigen. Letztendlich fiel der Sieg mit 7-1 allerdings klarer aus, als es zwischendurch zu erwarten war.

Brett 4: Janko Winterling stand mit Schwarz in der Eröffnung eine Kleinigkeit schlechter, als der Gegner eine Zugwiederholung zuließ, remisierte Janko.

Brett 2: Detlef Kirwald griff den gegnerischen König bereits in der Entwicklung an und er konnte einen Bauern auf h2 plazieren. Die gedrängte Königsstellung verleitete seinen Gegner zu einem Fehler, den Detlef gleich ausnutzte und gewann.

Brett 5: Franz Kirwald widerlegte den allzu passiven Aufbau seines Gegners und spielte nach einer längeren Abwicklung mit zwei Springern und einem starken Freibauern gegen einen gegnerischen Turm. Als der Gegner noch eine Ungenauigkeit einstreute, konnte Franz die Partie gleich gewinnen.

Brett 6: ich stand mit Schwarz zunächst wieder leicht schlechter. Gerade, nachdem ich mich befreit hatte, konnte ich einen Bauern gewinnen. Das Remisangebot meines Gegners schlug ich aus, woraufhin dieser aufgab, da er zur Geburt seines Kindes wollte.

Brett 8: Max Willenberg stand nach der Eröffnung etwas passiver, doch der Gegner hatte keine geeignete Idee, dies auszunutzen. Max konnte schließlich einige Figuren abtauschen und dem Gegner die Bauernstruktur zerstören. Im abschließenden Bauernendspiel verschlief der Gegner eine Remisfortsetzung und so kam Max schließlich noch zum Sieg, der auch gleichzeitig beim Zwischenstand von 4,5-0,5 den Mannschaftssieg besiegelte.

Brett 3: Johannes Orth überspielte seinen Gegner in der Eröffnung, so daß dieser gleich eine Figur opferte. Johannes blieb mit seinem König allerdings in der Mitte stecken, wodurch der Gegner gute Chancen bekam. Gerade, als es hätte spannend werde können, war der Mannschaftskampf entschieden und es wurde eine Remis vereinbart.

Brett 7: Stephan Peters stand nach der Eröffnung wesentlich aktiver. Er gewann erst einen, dann durch Hinlenkungen schließlich zwei weitere Bauern. Mit drei Mehrbauern schob Stephan die Partie souverän nach Hause.

Brett 1: Ralf-Günter Hoffmann stand zunächst etwas gedrückt. Der Gegner ließ ihn jedoch zu einer Befreiung kommen. Im Turmendspiel ließ Ralf-Günter seinem Gegner keine Chance mehr und überspielte ihn souverän.

In dieser Form können wir sicherlich um den Aufstieg mitspielen; als Mannschaftsführer hatte ich immer das Gefühl, daß bei Bedarf auch noch "eine Schüppe draufgelegt" werden kann.

Brackwede III verliert zu hoch in Brake

von Jens Placke

Beim Saisonauftakt der Bezirksliga in Brake waren lange Zeit alle acht Bretter umkämpft bevor einige Partien zu unseren Ungunsten kippten. Die verbleibenden Spieler riskierten zu viel, um evtl. noch ein theoretisches 4-4 zu erreichen So kam es zum Endstand von 2-6:

Helmuth Quakernack (Brett 3) verteidigte sich auf der offenen g-Linie zäh und konnte am Ende sogar eine Figur und die Partie gewinnen. Ulrich Wagner (2) machte in ausgeglichener Stellung nach dem 40.Zug Remis. Max Willenberg (4) übersah einen Zwischenzug, nachdem er ohne Nachteil aus der russischen Eröffnung kam, und verlor leider einen Läufer und die Partie. Ersatzmann Hartmut Schüttfort (8) spielte in einer geschlossenen Stellung gegen einen zähen Gegner und übersah leider etwas im Endspiel, so daß er aufgeben mußte. Ich selbst (5) stand eigentlich immer etwas aktiver als mein Gegner, doch dann machte er zwei völlig unerwartete Züge, auf deren Erwiderung ich zuviel Zeit verwandte, so dummerweise meine Klappe fiel.

Ersatzspieler Werner Erpel (7) spielte trotz Minusbauer sicher, opferte sogar noch eine Qualität und zwang den Gegner wegen Zugwiederholung schließlich zum Remisangebot. Edgar Elges hatte schon eine Qualität weniger, als er wegen des Spielstandes auf Gewinn spielen mußte, dies gelang aber nicht. MaFü Gerd Hochmann (6) gewann früh eine Qualität, aber dann ging es in der Partie nicht recht weiter. Er wollte beim bereits verloren Kampf doch den vollen Punkt gewinnen, griff aber nach fast sechs Stunden Spielzeit fehl, so daß auch diese Partie kippte. So habe wir bestimmt zu hoch verloren.

Heimerfolg für Brackwede III

Obwohl unsere dritte mit drei Ersatzspielern im ersten Heimspiel gegen die Schachfreunde aus Ubbedissen antreten mußte entwickelte sich ein spannender Mannschaftskampf der am Ende verdient, wenn auch knapp mit 4 ½ -3 ½ gewonnen werden konnte. Zu den einzelnen Brettern:

Gerhard Hochmann (Brett 5) konnte seinem Gegner kurz vor dem Endspiel einen ganzen Turm abnehmen, dieser gab kurz darauf resigniert auf. Max Willenberg (3) opferte einen Springer für drei Bauern seines Gegners, unterschätze aber in der dann offenen Stellung die starken gegnerischen Läufer und mußte schließlich aufgeben. Ulrich Wagner(2) griff die lange Rochade seines Gegners an und konnte die Partie für sich entscheiden. Heinz Lorenzmeier(7) stellte in der Eröffnung einen Springer ein, kämpfte danach zwar noch bravourös aber konnte das Blatt leider nicht mehr wenden. Edgar Elges (1) gewann Bauer um Bauer und hatte schließlich Springer und 3 verbundene Freibauern gegen den Läufer seines Spielpartners, was er souverän für sich entschied. Florian Marquardt (8) spielte in seinem ersten Mannschaftskampf für uns eine furiose Zeitnotschlacht und konnte seinen Gegner regelrecht zermürben: er nahm ihm Figur um Figur ab, so daß schließlich der 4-2 Zwischenstand erreicht war.

Ich selbst (4) stand m.E. minimal besser, verpaßte dann aber einen Abtausch, so daß mein Gegner im resultierenden Doppelturmendspiel die Partie eigentlich für sich entscheiden mußte. Er wählte aber die Generalabtauschvariante und sorgte so für eine theoretische Remisstellung K-KB die uns zum Mannschaftssieg reichte.

Lars Oesterreich (6) opferte in der Eröffnung fälschlicherweise einen Läufer, gab sich aber nicht geschlagen und kämpfte auch nach der Entscheidung noch weiter. Doch nach der Zeitkontrolle nutze der Gegner seinen Materialvorteil überzeugend aus, was Lars zur Aufgabe bewog.

Im übrigen war die Spielatmosphäre mit neuem Material und der übersichtlichen Anzeigetafel wirklich sehr angenehm. So kann es weitergehen!

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Bericht vom Jugendschach

Von Dirk Husemann

Durchschnittliches Abschneiden der Brackweder Teilnehmer beim OWL-Pokal

Schon beinahe traditionell ist das erste Turnier für Jugendliche nach den Sommerferien der OWL-Pokal, ein Schnellschachturnier (15 Minuten pro Spieler und Partie, 7 Runden Schweizer System) in den Altersklassen U14 und U18. In diesem Jahr waren wesentlich mehr Teilnehmer als vor einem Jahr zu verzeichnen, auch aus unserem Verein nahmen gleich 8 Spieler teil.

Besonders auffällig war in diesem Jahr die extrem unzureichende Organisation, da sich das Turnier auf einem Sonntag Nachmittag bis in den Abend hinzog, die letzten waren um 21.00 zu Hause. Allerdings wußte die Turnierleitung auch anderweitig durch Inkompetenz zu "glänzen", dazu später mehr.

Das Spiellokal in Lieme (bei Lemgo) war o.k., wenngleich es im Umkreis von 10 Minuten Fußweg anscheinend keine Parkplätze gab.

Nun aber zum Turnier: In der U14 hatten wir 5 Brackweder Teilnehmer unter den insgesamt 38 Teilnehmern zu verzeichnen.

Jessica Böttcher war an diesem Tag nicht vom Glück verfolgt. Ein ums andere mal erspielte sie sich ausgeglichene Stellungen, die sie irgendwie vergeigte. Erst in der vorletzten Runde sollte ihr ein Sieg gelingen, nachdem sie eine Dame mehr hatte und diesen Vorteil souverän verwertete. Leider blieb es bei diesem einen Punkt.

Arthur Hellert verlor die ersten beiden Runden, konnte dann aber gewinnen, wobei er das Mattsetzen mit zwei Schwerfiguren praktizieren konnte. In den nächsten drei Runden lief dann wieder nicht soviel zusammen, erst in der letzen Runde gab es einen weiteren Punkt, als Arthur im reinen Endspiel König und Dame gegen König und Dame seinen Gegner matt setzen konnte! Insgesamt erzielte Arthur 2 Zähler.

Florian Pfeiffer erzielte ebenfalls zwei Punkte: Er gewann in der 3. Runde, als seinem Gegner glücklicherweise entging, daß dieser das "Mattfeld" doch gedeckt hatte, und in der 6. Runde, hier durch ein Matt mit zwei Schwerfiguren.

Tim Kamphausen hatte in den ersten drei Runden kein Glück, dann gewann er jedoch eine gegnerische Dame und setzte Matt. In der 5. Runde war Tim erneut mit einer Dame im Vorteil, doch diesmal setzte er seinen Gegner leider Patt. Nach einer Niederlage in der 6. Runde konnte Tim zum Abschluß nochmals gewinnen, insgesamt kam er damit auf 2,5 Punkte.

Niklas Zegula war mit neun Jahren nicht nur der jüngste Brackweder, sondern auch der Erfolgreichste! Gleich in der ersten Runde hatte Niklas nach wechselhaftem Verlauf einen Turm mehr, das Mattsetzen fiel ihm zwar nicht ein, aber der Gegner verlor die Lust, so daß dieser aufgab. In der nächsten Runde verlor Niklas, danach trat dann die Turnierleitung in den Mittelpunkt. Sowohl Niklas als auch sein Gegner hatten vor der Partie vergessen, die Uhren zu kontrollieren. Niklas reklamierte nach wenigen Minuten Spielzeit in verlorener Stellung auf gegnerische Zeitüberschreitung. Der anwesende Turnierleiter stellte fest, daß noch nicht ausreichend Zeit verstrichen war und wollte Niklas´ Gegner einfach 10 Minuten zusätzlich geben. Nachdem neben mir auch andere auf die Regeln verwiesen, nahm der Turnierleiter seine Entscheidung zurück. Dummerweise mußte ich 2 Runden später feststellen, daß man Niklas dazu überredet hatte, eine Blitzpartie als Entscheidung zu spielen, die er natürlich verlor. Aufgrund dieses absurden Vorgehens war ich ziemlich ungehalten, immerhin stimmten einige anwesende Schiedsrichter mit mir überein. Schließlich wurde beiden Spielern nahegelegt, die Partie als Remis zu werten. Nach diesem ganzen Durcheinander schien Niklas etwas der Wind aus den Segeln genommen, er verlor die 4. und 5. Runde. In der sechsten Runde war er dann aber wieder voll auf der Höhe: Mit Minusqualität entfachte er einen unwiderstehlichen Königsangriff und konnte überzeugend gewinnen. Zum Abschluß stellte Niklas seinen Mehrturm ein, konnte dann aber das Endspiel trotz einiger Minusbauern gerade noch Remis halten. Insgesamt hatte Niklas 3 Punkte auf dem Konto.

In der U18 gab es insgesamt 18 Teilnehmer, davon drei Brackweder:

Sebastian Tacke hatte das leidige Zeitproblem: Er stand zwar nicht schlechter, doch wurde er einfach über die Zeit geschoben. Erst in der 4. Runde gelang ihm nach einem Damengewinn der erste Punkt. Dann mußte Sebastian bis zur letzten Runde auf den 2. Punkt warten, als er in einem Endspiel eine gegnerische Figur gewinnen konnte. Leider waren nicht mehr als diese 2. Zähler drin.

Max Willenberg spielte nach einem leichten Auftaktsieg eine spannende Partie in der 2. Runde, übernahm sich aber dann und verlor schließlich. Nach zwei Siegen, unter anderem gegen einen Angstgegner, konnte er in der 5. Runde gegen den Tabellenführer nicht viel ausrichten, er verlor schließlich. Nach einem Sieg in Runde 6 ging es zum Abschluß gegen den Vereinskollegen Janko. Nach spannendem Partieverlauf (wobei ich immer noch nicht verstanden habe, warum sich bei diesen Turnieren nicht Vereinspaarungen in der letzten Runde vermeiden lassen - aber die Turnierleitung wird es wohl wissen) wurde die Partie schließlich Remis gegeben. Mit 4,5 Zählern war Max 4., sicherlich eine gute Leistung.

Janko Winterling startete als Titelverteidiger. Die ersten drei Runden sahen zwar zähe Partien, aber schlußendlich konnte Janko alle gewinnen. In der vierten Runde stellte er gegen den späteren Sieger einen Bauern ein und verlor dann auch die Partie. Nach einem glücklichen Remis in der nächsten Runde gab es einen einfachen Sieg, bevor Janko zum Abschluß gegen Max zu einem Remis kam. Die insgesamt 5 Punkte bedeuteten den 3. Platz.

Fazit: Es hätte hier und da sicherlich etwas besser laufen können, aber insgesamt waren die Leistungen sicherlich zufriedenstellend.

Niederlage und Remis in der Auftaktrunde für U12-Mannschaft

von Dirk Husemann

In der ersten Doppelrunde mußte unsere U12-Mannschaft gegen Paderborn und Bad Lippspringe antreten.

Gegen den neu gegründeten Verein SF Paderborn gab es eine deutliche 0,5-3,5 Niederlage:

Brett 1: Niklas Zegula vernachlässigte die Entwicklung und wurde dafür bald bestraft. Der Gegner griff Niklas´ König an und konnte ihn bald darauf Matt setzen.

Brett 2: Derk Kamphausen hatte viele Probleme mit dem Feld f7. Zunächst konnte dort ein gegnerischer Springer eine Gabel auf Turm und Dame geben, wenige Züge später kreuzte dort die weiße Dame auf und setzte Derk Matt.

Brett 3: Arthur Hellert hielt sich lange Zeit ganz ordentlich. Dann stellte er jedoch einen Turm ein, worauf nichts mehr zu machen war.

Brett 4: Christian Meier stellte frühzeitig seine Dame ein, dann erwachten jedoch die Kämpferqualitäten in ihm. Er konnte noch einiges an Material wieder aufholen und zum Schluß fiel dem Gegner nichts besseres als ein Dauerschach ein.

Gegen Bad Lippspringe kamen wir zu einem etwas glücklichen 2-2 Unentschieden.

Brett 1: Niklas Zegula hatte kurz nach der Eröffnung einen Aussetzer, als er eine Figur einfach einstellte. Er konnte zwar etwas später die gegnerische Dame schlagen, doch waren die eigenen Figur so ungünstig postiert, daß der Gegner die Dame zurückgewann.

Brett 2: Derk Kamphausen schlief, als er seine angegriffene Dame nicht in Sicherheit brachte. Doch kurze Zeit später revanchierte sich sein Gegner: Derk nutzte die Möglichkeit zum Grundlinienmatt eiskalt aus.

Brett 3: Arthur Hellert spielte recht ordentlich bis auf einen Figureneinsteller. Die daraus resultierenden Mattdrohungen des Gegners wehrte er sehr souverän ab, er gewann sogar die Figur und nach einem weiteren Turmgewinn konnte er auch noch Matt setzen.

Brett 4: Christian Meier spielte die Eröffnung sehr sicher. Seine Gegnerin opferte eine Figur für 2 Bauern, wodurch Christian eine schwierige Stellung erhielt. Unglücklicherweise zog der den das Mattfeld bewachenden Springer weg, so daß er gleich darauf verlor.

Immerhin haben wir in der ersten Doppelrunde schon mehr Brettpunkte erzielt als in der gesamten letzten Saison. Und vielleicht ist in den kommenden Spielen auch noch der eine oder andere weitere Mannschaftspunkt drin...

Langsame Fortschritte beim Tabaluga-Turnier in Senne

Nach Angaben von Gunther Stephan

Beim TabalugaTurnier in Senne zeigten sich unsere Spieler etwas verbessert. Es wurden 9 Runden Schweizer System gespielt, jeder Spieler hatte 15 Minuten pro Partie Bedenkzeit. 5 Brackweder waren am Start, 3 in der U12, 2 in der U10.

In der U12 waren insgesamt 28 Teilnehmer am Start.

Julian Möller startete gleich mit einem Auftakterfolg, wobei ihm allerdings eine falsch eingestellte Uhr zu Hilfe kam. Nach zwei Niederlagen hatte Julian um die Mittagspause seine stärkste Phase: Er holte 2,5 Zähler in drei Partien. Nach einer Niederlage und einem Sieg verlor Julian die letzte Partie und erzielte mit 4,5 Punkten genau 50%, er kam damit auf den 13. Platz.

Florian Pfeiffer steigerte sich in den ersten drei Runden: Nach einer Niederlage folgte ein Remis, danach kam ein Sieg. Nach einer Niederlage kam ein weiterer Sieg hinzu, in einer ziemlich verrückten Partie, als Florian erst eine Dame mehr hatte, diese einstellte, dann aber doch noch gewann. Nach einem Verlust und einem weiteren Remis konnte Florian in der vorletzten Runde ein Schäfermatt anbringen, zum Abschluß verlor er jedoch, so daß er mit 4 Punkten die 50%-Marke knapp verpaßte, er belegte den 18. Platz.

Christian Meier hatte nicht seinen besten Tag erwischt. In den ersten sechs Runde bekam er kein Bein an den Boden, aber immerhin konnte er in den letzten drei Runden noch 2 Punkte verbuchen. Das reichte für den 26. Platz.

Die U10 startete mit 30 Teilnehmern.

Arthur Hellert erzählte so viel, daß er sich nicht sonderlich auf seine Partien konzentrieren konnte. Nach einem Auftaktsieg folgten drei Niederlagen in Folge, nach einem Remis kam eine weitere Niederlage hinzu. In den drei letzten Runden kam Arthur dann noch zu zwei Punkten. Bei insgesamt 3,5 Zählern belegte Arthur den 24. Rang.

Niklas Zegula erwischte auch nicht seinen besten Tag. In den ersten vier Runden konnte Niklas lediglich einen Punkt verbuchen. Es folgte ein Remis sowie ein Sieg durch Zeitüberschreitung des Gegners. Nach zwei Niederlagen stand Niklas in der letzten Runde auf Gewinn, setzte seinen Gegner dann allerdings Patt. Mit 3 Punkten kam Niklas auf den 27. Platz.

Insgesamt wäre sicherlich etwas mehr drin gewesen, andererseits kommen einige unserer Jugendlichen der 50%-Hürde mittlerweile sehr nahe.

Deutliche Pleite für U20 im Auftaktspiel

Im ersten Saisonspiel hatte unsere stark geschwächte U20 Jugendmannschaft keine Chance und unterlag Löhne klar mit 1,5-6,5.

Aufgrund einer kurzfristigen Absage wurde das 3. Brett freigelassen, am 8. Brett gewann allerdings Katja Milewski kampflos, so daß es 1-1 stand.

Derk Kamphausen an Brett 7 und Marc Sangel an Brett 6 hatten übermächtige Gegner und wurden bald nach der Eröffnung mattgesetzt.

Lukas Lux hatte am 4. Brett zwei Mehrbauern, einen davon auf der 7. Reihe als starken Freibauern. Aufgrund einer Grundlinienschwäche verlor er jedoch den Freibauern sowie die Qualität, bald darauf auch die Partie.

Julian Möller behandelte die Eröffnung am 5. Brett sehr unorthodox. Er konnte sich jedoch eine recht ordentliche Stellung verschaffen. Leider übersah er im Mittelspiel einen eigenen Zwischenzug, der einen Figurenverlust vermieden hätte. Danach war dann die Luft heraus.

Janko Winterling bot am 1. Brett bei bereits entschiedenen Kampf ein Remis an, welches der Gegner akzeptierte.

Max Willenberg lief mit seinem König an Brett 2 quer über die eigene Grundlinie. Obwohl Max eine Qualität gewann, nützte ihm dies wenig, da der Gegner Linien öffnen konnte und Max König zur Strecke brachte.

Insgesamt eine ziemlich schwache Vorstellung, es kann eigentlich nur besser werden!

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Kurzmeldungen des Vorstandes und aus dem Bezirk

  • Am offenen Brackweder Blitzturnier nahmen 14 Schachfreunde teil. Der Blitzmeister wurde in einem Rundenturnier er-mittelt: Es gewann Dr. Ekkehard Neumann (11), vor Dr. Axel Fehr (10) und Dirk Husemann/Ludwig Röver (je 9 Pkt.).
  • Im Rahmen der Siegerehrung zur Brackweder Stadtmeisterschaft wurde Edgar Elges für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Weitere Schachfreunde mit einer "runden" Mitgliedschaft im Jahr 2000:
    20 Jahre: Dr. Eugen Flöthmann, Jürgen Holz, Werner Menze, Stephan Peters,
    10 Jahre: Daniel Johnen, Karl-Heinrich Neumann: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!,
  • Die Bezirkseinzelmeisterschaften dieser Saison werden vom Schachklub Sieker ausgerichtet, gespielt werden 5 Runden CH-System (?) (2h/ 40Züge 30 Minuten für den Rest) im Brennerhotel, Otto-Brenner-Straße, und zwar Freitag, 20.10. (eine Runde) , Samstag, 21.10. und Sonntag 22.10. (je zwei Runden). Es wird um vorherige Anmeldung bei Jörg Nolte gebeten. Ausschreibungen sind bei Jens Placke erhältlich.
  • Schach-WM Kasparov-Kramnik gestartet: In London spielen Garry Kasparov und Wladimir Kramnik 16 Partien um die (inoffizielle) Weltmeisterkrone. Begonnen hat der Wettkampf am 8. Oktober, enden wird er am 4. November. Das Preisgeld beträgt 2 Millionen Dollar. Infos im Internet unter: http://chess.vavo.com/wcc2000/


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Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft

von Dirk Husemann

In diesem Jahr trugen wir die Bezirksmeisterschaften im Blitzen der Vierermannschaften selbst aus. Insgesamt beteiligten sich 11 Mannschaften, aus unserem Verein immerhin drei. Brackwede I mit Axel Fehr, Gunther Stephan, Ekkehard Neumann und Martin Lehmann; Brackwede II mit Conrad Schormann, Sascha Pollmann, mir selbst und Daniel Johnen sowie Brackwede III mit Stephan Peters, Johannes Orth, Jens Placke und Max Willenberg.

Um die vier begehrten Qualifikationsplätze für die OWL-Meisterschaften entbrannte ein spannender Fight zwischen 7 Mannschaften. Es ging sehr knapp zur Sache, und da wir mit der ersten und zweiten Mannschaften gleich zwei Eisen im Feuer hatten... Aber irgendwie lief es in den letzten Runden nicht so optimal, und schließlich gab es folgenden Endstand:

  1. Wiedenbrück      15-5 28,0
  2. Heepen I         15-5 24,5
  3. Ennigerloh/Oelde 14-6 27,5
  4. Bielefelder SK   14-6 26,5
  5. Brackwede I      14-6 26,0
  6. Brackwede II     13-7 24,0
  7. Gütersloh I      11-9 22,0
  8. Sieker           6-14 14,0
  9. Gütersloh II     4-16 9,0
  10. Heepen II        4-16 8,5
  11. Brackwede III    0-20 10,0

Leider fehlte unserer ersten nur ein halber Brettpunkt zur Qualifikation (beziehungsweise zu einem Stichkampf um dieselbe). Herausragender Spieler war hier Gunther Stephan mit einem Ergebnis von 7,5/10 am 2. Brett. In der 2. Mann-schaft lagen die Einzelbilanzen dicht beisammen, am Ende hatte ich selbst mit 7/10 an Brett 3 die Nase vorn. In der 3. Mannschaft hatte Jens Placke mit knapp unter 50% am 3. Brett das beste Ergebnis.

Mit etwas mehr Glück sollte dann im nächsten Jahr wieder eine Qualifikation zu den OWL-Meisterschaften möglich sein.

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Notation der 1. Fernpartie gegen Nowgorod

Die Notation finden Sie auf unserer Nowgorod-Seite!

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Vereinszeitung Dezember 2000

Liebe Schachfreunde,

mit dieser letzten Schachzeitung des Jahres möchten wir Ihnen neben aktuellen Informationen (neues Mannschafts-Spiellokal ab Januar!) auch wieder Schachberichte und Partien für die Feiertage "liefern".

Inhalt dieser Zeitung:

  • Infos zum neuen Mannschafts-Spiellokal,
  • Berichte von unseren Mannschaften,
  • Berichte vom Jugendschach,
  • Kurzmeldungen von Vorstand und Bezirk,
  • Infos zu geplanten Jugendturnieren 2001,
  • Einen Bericht vom Viererpokalfinale,
  • Notation der 2. Fernpartie gegen Nowgorod.

Der gesamte Vorstand wünscht Ihnen schöne Weihnachtsfeiertage und alles Gute für das Jahr 2001. J.P.


Infos zum neuen Mannschafts-Spiellokal

Behördenärger kommt und verschwindet wieder .... zum Glück!

von Ulric Thiede

Es war der letzte August-Spielabend, als ich harmlos kam, um locker ohne Streß zu spielen. Kaum war ich aber im Saal, bekam ich den Hiobs-Hammer an den Kopf geworfen, man hätte uns das Spiellokal für die Mannschaftskämpfe, das Gemeinschaftshaus in Quelle gekündigt und in 2-3 Monaten stünden wir ohne Spiellokal da. Mein erster Gedanke war "Das kann nicht wahr sein!", der zweite "Was tun?" (wie Lenin gesagt haben soll). Wie ich erfuhr, war der Antrag auf Nutzung des Spiellokals für die Saison 2000/2001, den wir erst nach Kenntnis der Termine Anfang August beim Brackweder Bezirksamt einreichen können nicht genehmigt, und die zuständige Dame hatte Schriftführer Jens Placke erklärt, nur wegen des sog. Vertrauensschutzes dürften wir noch bis Oktober in Quelle spielen, danach gebe es keine Termine mehr. Sie müsse die Interessen der "Bürger", die samstags dort privat feiern, schützen, da dies "der Stadt Geld bringe". Die Bürger würden erst Sonntag mittags den Raum aufgeräumt hinterlassen (weil sie logisch einen schweren Kopf haben) , und wir wollten morgens saubere Räume vorfinden und nutzen. Klar, diese "miese Begründung" hat mich sehr verärgert. Damit wird der Vorrang der Vereine bei der Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen bestritten, und daß müßten schon die Politiker entscheiden, nicht die Verwaltung. Außerdem stellt uns diese Begründung den sauf-, sanges- und feierlustigen Privaten, die zu Hause oder beim Wirt nicht feiern wollen, gleich, und das kann man schon gar nicht akzeptieren.

Ich habe mich kundig gemacht und mich böse bei den Brackweder Chargen beschwert, daß der Brackweder Schachklub von 1924 erneut aus einer Gemeinschaftseinrichtung rüderücksichtslos vertreiben werde, erst aus dem Haus an der Kimbernstraße nun aus dem in Quelle, daß wir in NRW bei den Schachfreunden lächerlich würden, der Spielbetrieb gefährdet sei und sich die 100 Vereinsmitglieder das nicht gefallen ließen. Das machte dann doch Eindruck, und die Verwaltung schlug vernünftige Alternativen vor. Der Vorstand entschied sich für die Lösung, nicht unbedingt am Alten festhalten zu wollen, sondern Neues zu wagen, und so werden wir bis Ende 2000 das Gemeinschaftshaus in Quelle nutzen und dann ab 2001 ein neues Spiellokal haben: das Forum des Rudolf-Rempel-Berufs-kollegs an der Rosenhöhe.

Das ist die beste Lösung, da der neue Spielort für die auswärtigen Schachfreunde einfacher und leichter zu finden ist. Mich hatte schon die Besichtigung des im Erdgeschoß rechts vom Haupteingang gelegenen Forums, alltags als Cafeteria genutzt, überzeugt: modern, hell, viel Platz, reichlich Automaten und einfach ansprechend. Unser Jugendwart Dirk Husemann ist im Berufskolleg schon geraume Zeit mit der Jugend tätig. Die eindeutige positive Zustimmung zu unserem Nutzungswunsch durch den Schulleiter erklärt sich mit seiner Erfahrung, daß die Brackweder Schachspieler stets alles sauber und akkurat hinterlassen. Ein Kompliment an Dirk und seine Schützlinge! Schriftlich ist alles genehmigt, so daß alles wieder im Lot ist. Was lernt uns das? Immer erst die Faust und dann mit Charme wie Peter Ustinow verhandeln, um nicht von Behördenmenschen über den Tisch gezogen zu werden. Das Leben ist wie das Schachspiel, und wenn Du nicht drohen kannst, dann kannst Du es lassen.

Anfahrtsskizze zur Rudolf-Rempel-Schule

Adresse:
Rudolf Rempel Schule,
An der Rosenhöhe,
33649 Bielefeld

P: Parkplatz

E: Eingang

Die Cafeteria findet man rechter Hand im Erdgeschoß.

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Berichte von unseren Mannschaften

Brackwede II sichert Tabellenführung

von Dirk Husemann

Nach einem kampflosen 8-0 trat unsere zweite Mannschaft in Löhne an

Beim Auswärtsspiel gegen die bis dato punktgleichen Löhner gelang unserer zweiten Mannschaft ein wichtiger 5,5-2,5 Erfolg, mit dem die Tabellenführung gesichert wurde. Nun haben wir sogar bereits zwei Mannschaftspunkte Vorsprung vor den ärgsten Verfolgern. Zu den einzelnen Brettern:

Brett 1: Ralf-Günter Hoffmann bekam ein frühes Remisangebot in unaufregender Stellung, welches er annahm.

Brett 3: Johannes Orth zwang seinen Gegner, einen Springer für zwei Bauern zu opfern. Der Gegner erholte sich nicht von dem Schock und stellte gleich noch mehr ein, so daß Johannes gewann.

Brett 2: Detlef Kirwald hatte lange Zeit eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett, beim Übergang ins Endspiel stellte der Gegner jedoch einen Bauern ein. Kurze Zeit später opferte er seinen für zwei von Detlefs Freibauern, aber auch das half im Endeffekt nicht mehr.

Brett 7: Ronald Becker hatte es auf die gegnerische Königsstellung abgesehen, die er mit einer Abwicklung aufriß, bei der er zwei Leichtfiguren für Turm und zwei Bauern gab. Nach weiteren Bauerngewinnen und klar gewonnener Stellung ließ sich der Gegner auch noch Matt setzen.

Brett 8: Stephan Peters gewann im Mittelspiel einen gegnerischen Bauern. Der Gegner opferte noch einen Läufer, aber Stephan ließ sich nicht beirren und brachte die Partie sicher nach Hause und den Mannschaftssieg damit unter Dach und Fach.

Brett 4: Janko Winterling stand mit Schwarz schnell ausgeglichen. Im späten Mittelspiel gab er zwei Leichtfiguren für einen Turm, außerdem bekam er zwei gefährliche Freibauern. Dann beachtete er jedoch nicht die gegnerischen Drohungen und zog einfach die Freibauern vor, mußte dann aber bei unglücklicher Königsstellung einen Zug vor dem Matt aufgeben.

Brett 5: Franz Kirwald stand recht gut, als der Gegner eine Qualität für einen Bauern opferte. Im Endspiel beging Franz eine Ungenauigkeit, so daß die Partie schließlich Remis endete.

Brett 6: Nachdem ich einen gegnerischen Zug völlig übersehen hatte, fand ich mich in einer ziemlich verlorenen Stellung wieder. Mit Turm und Springer kämpfte ich im Endspiel gegen Dame und Bauer. Mein Gegner streute mehrere Ungenauigkeiten ein, so daß ich mit sehr viel Glück schlußendlich noch zu einem Remis kam.

Nach den Kantersiegen der letzten Runden diesmal ein etwas knapperer Sieg, doch die Moral der Truppe stimmt!

Brackwede III holt nur einen Punkt aus zwei Kämpfen

von Jens Placke

Unsere Dritte konnte aus den letzten beiden Auswärtskämpfen leider nur einen Punkt nach Brackwede holen.

Gegen die starken Aufstiegskandidaten aus Wiedenbrück kam es zum 3-5: Edgar Elges (Brett 1) verlor gegen den wohl übermächtigen Frank Bellers, die schöne Partie von Ulrich Wagner (2) findet sich auf der letzten Seite, Ersatzmann Ulric Thiede (8) gewann souverän im Endspiel, Helmut Quakernack (3), Gerd Hochmann (6) und Max Willenberg (4) verloren alle nach langem Ringen, Karl-Heinz Neumann (7)hielt mit einem Springer gegen 3 Bauern Remis, ich selbst (5) ließ in Zeitnot ein achtzügiges Matt aus, daß mir Fritz nachher zeigte, so wurde es auch nur Remis.

Gegen Enningerloh-Oelde hingegen konnte ein für beide Seiten gerechtes 4-4 erreicht werden:

Dr. Wolfgang Jung (7) gewann kampflos und unterstütze uns den ganzen Kampf über moralisch, Ulrich Wagner (1) machte in ausgeglichener Stellung Remis, Helmut Quakernack (2) fand in sehr guter Stellung leider nicht die richtige Fortsetzung und mußte nach 4,5 Stunden schließlich noch aufgeben, Max Willenberg (3) konnte einen frühen Vorteil durch geduldiges Spiel in einen vollen Punkt umsetzen, ich selbst (4) widerlegte einen Bauernvorstoß meines Gegners und gewann dann ebenfalls rasch, Stefan Mayr (6) fehlte wohl etwas die Routine so das er leider ohne große Schnitzer irgendwann zu schlecht stand und aufgab. Helmut Huber's (8) Stellung war eigentlich schon verloren als der Gegner patzte, die Partie wurde dann aber doch nur Remis, Gerd Hochmann (5) konnte leider in gedrückter Stellung das notwendige Remis nicht sichern, seine Aufgabe brachte den Oeldern den 4. Punkt.

Trotzdem belegen wir weiterhin einen Platz in der Tabellenmitte, und da es demnächst gegen schwächere Gegner geht, sollte ein "Abstieg" für uns kein Thema sein.

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Bericht vom Jugendschach

Notizen von der U16

von Stephan Peters

Erster Kampf in Enger 0:4 verloren.

Die Aufstellung lautete: Tim Kamphausen, Niklas Zegula, Derk Kamphausen und Christian Meier. Bei unserer Heimpremiere in der Rempelschule gab es ebenfalls eine 0:4 Niederlage. Florian Pfeiffer stellte früh durch eine Bauerngabel eine Figur ein und verlor kurz darauf. Arthur Hellert mußte sich ebenfalls früh von Material verabschieden, versuchte jedoch durch ein Figurenopfer noch ein Mattbild aufzubauen. Sein Gegner fand jedoch noch den einzigen Rettungszug und setzte Arthur kurz darauf matt. Nachdem Tim Kamphausen ebenfalls verloren hatte, wollte Marc Julian Sangel wenigstens noch den Ehrenpunkt holen und lehnte das Remisangebot seines Gegners ab. Leider übersah er kurze Zeit später eine Springergabel und gab auf.

Erst Erfolgserlebnisse in der U 16 Halle - Brackwede 3:1

Tim Kamphausen übersah den Springereinschlag auf f7, der ihn den Turm kostete. Von diesem Schock erholte er sich nicht und verlor als Erster. Wie Niklas seine Dame eingestellt hat habe ich nicht gesehen und kann es auch nicht rekonstruieren. Derk spielte lange Zeit gut mit, stellte nach knapp 20 Zügen zuerst die Qualität und dann noch einen Springer ein und verlor ebenfalls. Bei diesem Spielstand bot Florian dann in ausgeglichener Stellung remis an, was sein Gegner ablehnte. Kurz darauf stellte der Gegner eine Figur ein uns ließ sofort darauf eine Springergabel mit Damenverlust zu. Florian hatte nun keine Probleme mehr, matt zu setzen.

Unglückliche Niederlage

Derk Kamphausen stellte früh Qualität und Dame ein und verlor rasch. Mark Sangel gewann einen Bauer und schickte sich an, den zweiten in gutem Stil zu erobern. Als ich 3 Minuten später wieder aufs Brett schaute, war ein Endspiel mit 2 gegen 1 Turm zu Marc´s Ungunsten entstanden. Wie das ging, ist mit schleierhaft. Tim Kamphausen gewann die Dame seines Gegners, ließ einige kurzfristige Mattbilder aus, gewann aber schließlich verdient und sicher. Am Spitzenbrett gewann Julian Möller die Qualität seines Gegner und spielte gut weiter. Nach ca. 2 Stunden Spielzeit verhalf er jedoch seinem Gegner zu einem Freibauern, der gefährlich wurde. Dauerschach ließ Julian aus und verlor schließlich, da der gegnerische Freibauer zur Dame lief. 3:1 für Halle I.

Unglückliche Niederlage für U12 im dritten Kampf

Von Dirk Husemann

Am dritten Spieltag mußte unsere U12-Mannschaft in Delbrück antreten. Leider waren wir noch feriengeschwächt (der Spieltag lag an dem letzten Wochenende der Herbstferien), so daß wir unser 2. Brett frei lassen mußten.

Den Gegnern erging es nicht viel besser, auch hier fehlte ein Spieler. Dadurch gewann Niklas Zegula an Brett 1 kampflos.

Arthur Hellert hatte an Brett 3 zunächst eine schwierige Stellung, doch nachdem der Gegner nicht so richtig wollte, ergriff Arthur die Initiative. Die gegnerische schwache Grundreihe nutzte er dadurch aus, daß er die dame für einen Turm gewann. Nach weiteren guten Zügen war Arthur schließlich mit einer Dame und einem Turm im Vorteil spielte in der Schlußphase jedoch zu schnell, so daß er seinen Gegner patt setzte.

Jessica Böttcher kam am 4. Brett aus der Eröffnung gut heraus, doch dann tauchte ein gegnerischer Springer auf, der unangenehm wurde. Jessica verlor zunächst einen Bauern, später einen weiteren und schließlich ein Qualität. Nach weiteren materiellen Einbußen verlor Jessica schlußendlich auch die Partie.

Insgesamt wäre wohl ein Unentschieden drin gewesen, aber vielleicht klappt es beim nächsten Mal.

Max Willenberg ist Bezirksmeister

Bei den Bezirksmeisterschaften der Jugendlichen nahmen leider nur drei Brackweder teil. Janko Winterling trat nach der ersten Runde der U18 vom Turnier zurück.

Niklas Zegula startete in der U12. In der ersten Runde setzte er seinen Gegner nach einer sehenswerten Kombination Matt. Danach hatte Niklas nicht mehr das erforderliche Quentchen Glück, er verlor alle weiteren Partien, so daß er leider auf dem 11. und letzten Patz landete. Allerdings hatte er auch die stärksten Gegner in diesem Turnier, wie seine Buchholzwertung, die beste aller Teilnehmer, besagt.

Max Willenberg spielte in der U18 sehr starkes Schach. In der ersten Runde, die später annulliert wurde, erspielte er sich ein Remis gegen Janko, wobei Max die besseren Chancen hatte. Die zweite und dritte Runde brachten relativ leichte Siege gegen schwächere Gegner. In den letzten beiden Runden mußte Max gegen die Mitfavoriten antreten. In der vierten Runde ergab sich ein sehr zähes Ringen.

Max spielte jedoch sehr gut und fand in einem Turmendspiel die besten Züge. Nach etwa vier Stunden Spielzeit konnte er seinen Gegner schließlich bezwingen, so daß in der letzten Runde ein Remis reichte. Max spielte hier turniertaktisch hervorragend, er ließ seinem Gegner keine Chance, Initiative zu entfalten, ohne sich selbst zu passiv aufzustellen oder zuviel zu riskieren.

Bei klar besserer Stellung für Max wurde dann dennoch ein Remis vereinbart, welches Max den Bezirksmeistertitel brachte.

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Kurzmeldungen des Vorstandes und aus dem Bezirk

  • An den beiden "Feiertags-Montagen" 25.12.2000 und 01.01.2001 findet kein Jugendtraining im Kimbernhaus statt.
  • Auch dieses Jahr soll wieder das Sylvesterscherzblitz-Turnier ausgetragen werden. Und zwar am Donnerstag, den 28.12.2000 ab 19:30. Vielleicht die letzte Chance, in diesem Jahr (nicht ganz ernst) Schach zu spielen. (Ach ja, nochmals zur Erinnerung: der Gewinner des letzten Jahres sollte einen Preis für das diesjährige Turnier stiften!)


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Infos zu geplanten Jugendturnieren 2001

Liebe Schachfreunde,

der Vorstand hat beschlossen, im nächsten Jahr zwei Turniere für Jugendliche auszutragen:

Am 10. März 2001 findet der Brackweder Schulschachcup statt, ein Turnier für alle Schülerinnen und Schüler an Brackweder Schulen.

Am 9. Juni 2001 werden wir erstmals den Teuto-Cup austragen, der als Schnellschachturnier der Grand-Prix-Serie des Schachbezirks Bielefeld ausgerichtet wird.

Zu beiden Turnieren werden sicherlich einige Helfer benötigt, Interessenten melden sich bitte beim Vorstand.

Außerdem wird die Schachjugend des Schachbezirks Bielefeld am 24. März 2001 in Gütersloh einen Schach-Erlebnistag organisieren. Dies soll eine große Werbeveranstaltung sein, zu der möglichst auch einige Leute aus unserem Verein mithelfen sollten. Interessenten bitte mit mir Kontakt aufnehmen!

Dirk Husemann

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Pech im Finale

von Dirk Husemann

Im Finale des Viererpokals auf Bezirksebene hatte unsere Mannschaft gegen die Vertretung aus Heepen leider nicht das erforderliche Quentchen Glück.

Brett 1: Axel Fehr nahm in einer Galavorstellung seinem Gegner Dirk Theenhausen in der Eröffnungsphase mit Schwarz einen Bauern ab. Nach eigener Aussage verpaßte er einen frühen Gewinnweg, lenkte aber in ein gewonnenes Turmendspiel ein, welches er souverän zum Sieg führte und damit das 1-0 markierte.

Brett 4: Unser neues Mitglied Grischa Bluhm gab sein Debüt. Er gewann kurz nach der Eröffnung einen Bauern, doch die Stellung blieb kompliziert, wenn auch mit klaren Vorteilen für Grischa. In beiderseitiger Zeitnot brachte Grischa eine überraschende Kombination an, auf die der Gegner keine Antwort wußte und die Zeit ablaufen ließ. Somit führten wir mit 2-0.

Brett 2: Gunther Stephan erwischte nicht seinen besten Tag. Er stellte frühzeitig einen Bauern ein, danach konnte er die Stellung noch einige Zeit halten, doch beim Übergang ins Endspiel machte Gunther einen weiteren Fehler, so daß er schließlich aufgab und die Heeper zum 2-1 Anschlußtreffer kamen.

Brett 3: Martin Lehmann erspielte sich in der Eröffnung eine wunderbare Stellung inklusive Mehrbauern, der sich aber im Mittelspiel verabschiedete. Es entstand ein für Martin schlechteres Endspiel, welches er nach langem Kampf dann doch noch verlor.

Sowohl nach Brettpunkten als auch nach Berliner Wertung ergab sich ein Unentschieden. Nach den Regeln mußte das Los entscheiden, auch hier hatten die Heeper mehr Glück. Schade, aber es gibt in dieser Saison sicherlich wichtigere Kämpfe als den Viererpokal...

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Notation der 2. Fernpartie gegen Nowgorod

index.php?section=novgorod&nav=nav-vereinszeitung2000

Die Notation finden Sie auf unserer Nowgorod-Seite!

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